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Im Süden Australiens wüten schwere Waldbrände. Dutzende Häuser und mehr als 100 Quadratkilometer Land wurden im Bundesstaat South Australia zum Raub der Flammen. Dies entspricht etwa der Fläche des Vierwaldstättersees.

Weitere Siedlungen waren bedroht, wie die Feuerwehr am Samstag informierte. Die Flammen erreichten die Hügel um die Millionenstadt Adelaide. Tausende verliessen ihre Häuser, wie der Sender 9News berichtete.

"Es wäre eine katastrophale Entscheidung, zu spät zu fliehen", sagte South Australias Ministerpräsident Jay Weatherill. Auch im benachbarten Bundesstaat Victoria entfachte starker Wind immer neue Brände, wie ABC News meldete.

Der Feuerwehrchef von South Australia sprach von den schlimmsten Bränden in der Region seit dem Aschermittwochsfeuer 1983: Damals kamen mehr als 70 Menschen ums Leben.

Es wird befürchtet, dass die Brände in den kommenden Tagen nicht unter Kontrolle gebracht werden können. Temperaturen von etwa 40 Grad Celsius und starker Wind erschwerten den Feuerwehrmännern ihre Arbeit, sagte Feuerwehrchef Greg Nettleton.

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SDA-ATS