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Wegen heisser Winde breiten sich die Flammen immer weiter aus.

KEYSTONE/AP Santa Barbara County Fire Department/MIKE ELIASON

(sda-ats)

Schwere Waldbrände haben in Kalifornien tausende Hektar Land zerstört und hunderte Menschen in die Flucht getrieben. Rund 5000 Feuerwehrleute kämpften am Wochenende gegen mehr als ein Dutzend grossflächige Brände. Mindestens vier Menschen wurden verletzt.

Einer der grössten Brände breitete sich im Bezirk San Luis Obispo aus, der zwischen San Francisco und Los Angeles liegt. Nach Angaben der Feuerwehr zerstörte das Feuer dort bereits eine Fläche von fast 10'000 Hektar und war bis Sonntag erst zu 15 Prozent eingedämmt.

Allein im südlichen Bezirk Santa Barbara versuchten etwa tausend Feuerwehrleute, die Flammen mit Hilfe von Lösch-Helikoptern in den Griff zu kriegen. Niedrige Luftfeuchtigkeit, hohe Temperaturen Hitze und Wind trugen dazu bei, dass sich die Feuer immer weiter ausbreiteten. "Es gibt hier einfach so viel, was verbrennen kann", sagte Bezirksregierungssprecherin Gina DePinto.

Das "Whittier-Feuer" in der Region war erst zu fünf Prozent eingedämmt, fast 3200 Hektar standen in Flammen. Ein weiterer Brand im Bezirk Butte im Norden Kaliforniens zerstörte bereits knapp 2300 Hektar Land. 17 Gebäude brannten ab. Evakuierungen seien im Gange, erklärte die Feuerwehr.

Die Brände waren am Wochenende ausgebrochen und wurden von heissen, trockenen Winden angefacht. Fast der gesamte Süden Kaliforniens ächzt derzeit unter Rekordtemperaturen. In Los Angeles war es zuletzt im Jahr 1954 so heiss wie am Samstag, auch am Sonntag wurden über 37 Grad gemessen. In Vorort Woodland Hills waren es am Samstag 42,8 Grad - damit wurde ein Rekord von 2006 gebrochen.

Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown hatte erst im April eine Dürreperiode für beendet erklärt, die den Bundesstaat mehr als fünf Jahre geplagt hatte.

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SDA-ATS