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Im Westen Australiens wütet ein Waldbrand, der bereits Dutzende von Häusern zerstört hat. Über mehrere Gebiete rund um Perth wurde der Katastrophenzustand verhängt.

Die Brände wüten nur 40 Kilometer vom Zentrum der Millionenstadt Perth entfernt. Neben den Häusern wurde auch eine Brücke zerstört. Seit Samstag wurden 16 Quadratkilometer Wald ein Raub der Flammen.

Die Bewohner seien rechtzeitig vor der heranrückenden Feuerfront geflohen, lobte der Ministerpräsident des Bundesstaats Western Australia, Colin Barnett. Deshalb seien keine Menschen zu Schaden gekommen.

Die Behörde, die für Feuerwehr und Katastrophenschutz zuständig ist, sprach am Montag von der Hoffnung, die Brände bald unter Kontrolle zu bringen. Der Wind, der die Flammen bisher angefacht habe, sei abgeflaut. Hunderte Feuerwehrleute waren im Einsatz gegen die Brandherde. Sie setzten dabei auch sechs Löschhelikopter ein.

Die Menschen, die vor dem Feuer geflüchtet waren, wurden in einer Turnhalle untergebracht. Dort erfuhren sie, welche Häuser abgebrannt waren und welche nicht.

Richtig verhalten

"Ich beglückwünsche die Menschen in der Gegend, die unter sehr traurigen Umständen dem Rat der Fachleute folgten und ihre Häuser verliessen", sagte Ministerpräsident Barnett. Sonst wäre die Evakuierung sehr schwierig gewesen.

Die Zerstörungen in der Region von Perth erinnerten die Australier an verheerende Waldbrände nördlich von Melbourne vor ziemlich genau zwei Jahren. Damals kamen 173 Menschen ums Leben. Rund 2000 Anwesen wurden zerstört und 4500 Quadratkilometer Land abgefackelt.

In diesem Jahr ist der Waldbrand von Western Australia schon die dritte grössere Naturkatastrophe, die den Kontinent trifft. In Queensland im Osten Australiens kämpfen die Menschen seit Wochen mit schweren Überschwemmungen.

Dort wurden tausende Häuser überflutet. Und erst vor wenigen Tagen hatte der Zyklon "Yasi" an der Nordostküste schwere Schäden angerichtet.

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SDA-ATS