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Die Wall Street bereitet sich auf die mögliche Zahlungsunfähigkeit der Wirtschaftssupermacht USA vor. Dem Land droht in einigen Wochen das Geld auszugehen, sollten sich Demokraten und Republikaner im Kongress nicht auf eine Anhebung der Obergrenze für die Staatsschulden einigen können.

"Wir planen, unsere Abhängigkeit von Staatsanleihen Anfang August zu verringern und als Vorsichtsmassnahme mehr Bargeld in der Hand zu haben", zitierte die "Financial Times" in ihrer Montagausgabe den Chef einer US-Bank - allerdings anonym, denn das Thema ist äusserst heikel. Es ist eines der wenigen Male überhaupt, dass sich ein Bankchef zu den Strategien für den Notfall äussert.

Investoren rund um den Globus haben den USA riesige Summen geliehen. Bislang gab es auch kaum Zweifel daran, dass die Vereinigten Staaten Zinsen und Tilgung stemmen können - zur Not wurden halt einfach neue Schulden aufgenommen. Doch das Spiel könnte schon bald nicht mehr funktionieren: Die USA müssen bis zum 2. August die Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar deutlich anheben, um zahlungsfähig zu bleiben.

US-Staatsanleihen galten bislang als sichere Geldanlage und wurden von Banken deshalb auch gerne dazu benutzt, um riskante Finanzgeschäfte abzusichern. Das würde bei einem Scheitern der Verhandlungen in Washington nicht mehr funktionieren. Welche dramatischen Konsequenzen drohen, sollte der Finanzmarkt erlahmen, hatte der Kollaps der US-Investmentbank Lehman Brothers während der Finanzkrise gezeigt.

Die grossen Ratingagenturen haben bereits Alarm geschlagen. Sie drohten damit, dass die USA ihre Bestnote für die Kreditwürdigkeit verlieren könnte - das wäre ein Desaster für das Land und eine Demütigung sondergleichen. Denn eine schlechtere Bonität führt zu einem Vertrauensverlust bei den Investoren und macht die Aufnahme neuer Staatsschulden noch teurer.

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SDA-ATS