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Zur Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative will die Walliser Kantonsregierung eine Strategie für die touristische Beherbergung entwickeln. Helfen soll ihr dabei ein "Beirat" mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und allen betroffenen Branchen.

Staatsrat Jean-Michel Cina rief am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Sitten in Erinnerung, dass sein Departement für Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung (DVER) bereits am Tag nach der Annahme der Initiative durch das Schweizer Stimmvolk der Kantonsregierung einen Aktionsplan mit vier Handlungsachsen vorgeschlagen hatte.

Dieser Aktionsplan befasst sich mit den Anwendungsbestimmungen und der Umsetzung der Initiative sowie den praktischen Konsequenzen für die Gemeinden wie auch mit den mittel- und langfristigen Konsequenzen für den ganzen Kanton.

Die ersten beiden Punkte wurden durch konkrete Massnahmen bereits umgesetzt: durch die Einsetzung einer Unterstützungsgruppe für die Gemeinden sowie die Integration von Walliser Persönlichkeiten in die verschiedenen Arbeitsgruppen auf überkantonaler und eidgenössischer Ebene.

Mittel- und langfristige Konsequenzen

In einem zweiten Schritt verabschiedete der Staatsrat einen Aktionsplan, der die mittel- und langfristigen Konsequenzen für die Walliser Wirtschaft, insbesondere den Tourismus, analysieren soll. Dieser Aktionsplan wird mit den verschiedenen Massnahmen auf allen Ebenen koordiniert.

Das Hauptziel dieser Analyse besteht im Entwurf einer Entwicklungsstrategie für die touristische Beherbergung im Kanton sowie der Verabschiedung von konkreten Massnahmen für die verschiedenen Akteure und Behörden.

Der Staatsrat hat zu diesem Zweck eine departementsübergreifende, rund 15-köpfige Arbeitsgruppe eingesetzt, die durch wichtige Akteure der Branchen ergänzt wird. Die ersten Resultate dieser Arbeitsgruppe werden gegen Ende 2012 erwartet.

Unabhängig und glaubwürdig

Zudem hat der Staatsrat einen "Beirat" eingesetzt, der dafür besorgt ist, dass der Aktionsplan in Einklang mit den vom DVER eingeleiteten Überlegungen für den Walliser Tourismus steht.

Der "Beirat", der unabhängig von den verschiedenen Arbeitsgruppen ist, hat den Auftrag, die verschiedenen Vorschläge und Punkte kritisch zu hinterfragen sowie eigene Vorschläge und Feedbacks zu den verschiedenen Themen einzureichen.

Die Mitglieder des "Beirats" repräsentieren die verschiedenen betroffenen Branchen und sollen den Kanton in seiner Realität abbilden. Zudem sollen es Personen sein, welche unabhängig und glaubwürdig sind, sowohl auf institutioneller als auch auf fachlicher Ebene. Seine Mitglieder werden demnächst ernannt.

SDA-ATS