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Nach vier schwierigen Wintern geht es mit dem Walliser Skigebiet Télémorgins-Champoussin wieder aufwärts. (Archivbild)

KEYSTONE/MAXIME SCHMID

(sda-ats)

Die Bergbahnen Télémorgins-Champoussin auf der Schweizer Seite des Skigebiets Portes du Soleil sind vorerst gerettet. Nach vier schwierigen Wintern stand die Bergbahngesellschaft am Abgrund.

Die Lösung kommt nun von ausserhalb mit der Gründung der Gesellschaft "Portes du Soleil (Suisse) SA" (PDS-ch), welche die Anlagen von Télémorgins-Champoussin weiter betreibt. Das teilten am Donnerstag die Skigebiete von Champéry-Les Crosets und Morgins-Champoussin gemeinsam mit.

Unter der neuen Gesellschaft sollen mittelfristig alle Bergbahn-Gesellschaften auf der Schweizer Seite des Skigebiets Portes-du-Soleil zusammengeführt werden. Bislang machen Champéry-Les Crosets, Chalet-Neuf Bellevue und Télé-Torgon mit.

In einem ersten Schritt befreien diese Skigebiete Télémorgins-Champoussin mit einer Zahlung von 1,6 Millionen Franken aus dem finanziellen Engpass. Das reicht aber noch nicht, um die vom Bundesamt für Verkehr (BAV) verlangen Sanierungsarbeiten auszuführen.

Deren Kosten wurden zunächst auf 1,8 Millionen Franken geschätzt und später auf 2,2 Millionen Franken korrigiert. Die Bergbahn-Betreiber hoffen deshalb auf 350 Spender, welche im Fall einer Rettung Beträge von insgesamt 1,2 Millionen Franken zugesichert hatten.

Spender in der Pflicht

"Es ist sehr wichtig, dass diese Versprechen nun eingelöst werden", sagte Enrique Caballero, Verwaltungsrats-Mitglied der Bergbahnen Champéry-Les-Crosets, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Es gehe nicht nur um die Rettung, sondern auch die langfristige Sicherung des Betriebs. Dank der Gelder sollen die Lifte der Télémorgins-Champoussin auch in diesem Winter laufen.

Nach vier Weihnachten ohne Schnee hatten die Bergbahnen von Morgins einen Verlust von mehr als 4,5 Millionen Franken angehäuft. Dem Skigebiet machte auch die Konkurrenz aus dem französichen Teil der Portes-du-Soleil zu schaffen.

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SDA-ATS