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In 120 Metern Höhe überquert die neue, 45 Meter lange Hängebrücke den Bergbach Tsina de Vio.

SAC-Sektion Les Diablerets

(sda-ats)

Wer vom Walliser Val d'Anniviers zur auf knapp 2900 Metern gelegenen Mountet-Hütte aufsteigt, kann unterwegs einen Bergbach in luftiger Höhe überqueren. Am Samstag ist die neue Hängebrücke über den Tsina de Vio eingeweiht worden.

Höhenangst ist fehl am Platz: Die neue, 45 Meter lange Brücke hängt an Stahlseilen und schwingt sich in rund 120 Metern Höhe über den Bach. Wer sie sehen und benutzen will, muss allerdings auf etwa 2550 Meter über Meer aufsteigen - also knapp 1000 Höhenmeter ab Zinal, der Ortschaft zuhinterst im Tal.

Gebaut wurde die Brücke von einem spezialisierten Unternehmen aus Deutschland im vergangenen Sommer. Zuvor mussten Wanderer und Wanderinnen den Bach via Tunnel passieren. "Dieser Tunnel drohte einzustürzen. Deshalb war es dringend, ihn zu ersetzen", sagt Marcel Isler von der Sektion Les Diablerets des Schweizer Alpen-Clubs (SAC), der die Hütte "Cabane du Mountet" gehört.

Die Brücke kostete 150'000 Franken. Hinzu kommen rund 50'000 Franken für den Abbruch des Tunnels und die Wiederverwertung des Baumaterials. Zwei Drittel der Baukosten trägt die SAC-Sektion Les Diablerets. Den Rest übernehmen der SAC und die Loterie Romande. Im Wallis gibt es nach Angaben von Isler noch mehr Hängebrücken desselben Typs.

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SDA-ATS