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Warnsystem signalisiert einen Luftdruckabfall

Dieser Inhalt wurde am 21. November 2009 - 15:01 publiziert
(Keystone-SDA)

Washington - Ein falscher Alarm in der Internationalen Raumstation ISS hat geplante Aussenarbeiten um gut eine Stunde verzögert. Das Warnsystem hatte die ISS-Bewohner und die Astronauten des angekoppelten Space-Shuttle "Atlantis" zwei Stunden nach dem Schlafengehen aufgeweckt.
Es signalisierte einen Luftdruckabfall. Darauf schaltete sich automatisch das Belüftungssystem ab, was wiederum Alarm von zwei Rauchgasanzeigern auslöste. Schuld war nach Angaben der NASA ein Problem mit einem russischen Modul.
Die NASA entschloss sich, die aus dem Schlaf gerissenenen Astronauten mit einer zusätzlichen halben Schlummerstunde zu entschädigen und den geplanten Ausstieg von zwei Astronauten um gut eine Stunde auf 15.38 Uhr MEZ zu verlegen.
Bei ihrem Ausseneinsatz sollen Mike Foreman und Randy Bresnik unter anderem Antennen an der ISS anbringen. Der Aufschub zwingt die NASA zugleich, die Arbeiten im Freien um eine halbe Stunde auf sechs Stunden zu verkürzen. Die Bodenkontrolleure in Houston (Texas) waren sich aber sicher, dass Foreman und Bresnik trotzdem ihre Aufgaben erledigen können.

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