Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Seit den Spielen 1932 herrscht die Schweizer Uhrenfirma Omega bei Olympia über Zahlen, Daten und Zeiten. Die neusten Innovationen für Pyeongchang betreffen Eishockey, Skispringen und die Skirennen.

Im Eishockey trägt jeder Spieler einen Chip im Dress auf sich. Die Laufwege auf dem Eis werden den TV-Analysten zur Verfügung gestellt. Die Frequenz der Schiedsrichter-Pfeife stoppt die Matchuhr. Diese Technik bringt zusätzliche 30 bis 40 Spielsekunden.

Im Skispringen werden Absprung und erste Flugphase mit mehr Daten analysiert. Pascal Rossier behauptet - und er ist der Chefentwickler für Sport bei Omega - dass er beim Skispringen aufgrund der Werte auf den ersten Flugmetern mit Bestimmtheit sagen kann, wer am Ende die Medaillen gewinnt. "Im alpinen Skisport ist das anders: In der Abfahrt bedeutet der Topwert bei der Geschwindigkeit noch lange nicht, dass der Läufer auch die beste Zeit fährt."

Bei den Speed-Disziplinen im Ski alpin wird wie vor vier Jahren in Sotschi erstmals bei den Wettkämpfen im Eiskanal in Echtzeit aufgezeigt, wie viel der Vorsprung oder Rückstand gerade beträgt. Dieser Service wird in drei Sektoren angeboten, denn "es ist etwas anderes, eine mehr als drei Kilometer lange Abfahrt komplett auszumessen als ein Bobkanal mit knapp 50 Fahrsekunden", so Rossier. Feuz und Co. tragen die Chips an den Skischuhen mit. In die TV-Übertragung könnten permanent Geschwindigkeit, G-Kräfte, Beschleunigung und Sprunglänge eingespielt werden.

Es begann mit Stoppuhren

Trotz aller Technik: Tatsächlich gibt es für alle Fälle selbst im Zeitalter der Tausendstelsekunden weiter eine Handstoppung. Die Aufzeichnungen dieser Zeitnehmer landen in der Regel sofort nach Rennschluss unkontrolliert im Papierkorb.

Mit Stoppuhren begann einst alles. 1898 wurde die erste Stoppuhr erfunden und 1907 erstmals bei einer Sportveranstaltung, einem Ballonfliegen in Schlieren bei Zürich, Zeiten gemessen. Bei seiner olympischen Premiere 1932 in Los Angeles stellte die Bieler Firma Omega den Organisatoren 30 Stoppuhren und einen Uhrmacher zur Verfügung. Mittlerweile stehen für die Zeitmessung über 500 Leute im Einsatz, das Material wiegt 500 Tonnen, ausserdem wurden 100 km Kabel verlegt.

Meilensteine seit 1932

Seit 1932 setzte "Swiss Timing" Meilensteine: 1948 in St. Moritz gab es die ersten Zielphotos, vier Jahre später in Helsinki wurden die Zeiten erstmals elektronisch gemessen, seit 1961 können die Zeiten direkt aufs TV-Bild projiziert werden und 1966 entschied der Leichtathletikverband als erster Sportverband, die elektronische Zeitmessung auch zu offizialisieren.

Weitere olympische Innovationen werden folgen. Der Bieler Konzern aus der Swatch Group verlängerte als Hauptsponsor mit dem IOC im letzten Jahr vorzeitig bis 2032. Das 100-Jahr-Jubiläum wird an den Sommerspielen 2032 gefeiert.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS