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Stan Wawrinka startet am French Open, das am Sonntag beginnt, gegen den Qualifikanten Jozef Kovalik. Vor allem aber geht er Rafael Nadal aus dem Weg.

Wawrinka darf deshalb mit der Auslosung zufrieden sein. Er befindet sich nicht in der Tableauhälfte von Topfavorit Rafael Nadal und könnte so erst im Final auf den neunfachen French-Open-Sieger treffen. Wahrscheinlichster Viertelfinalgegner Wawrinkas wäre Marin Cilic, im Halbfinal würde gemäss Papierform Andy Murray oder Kei Nishikori warten. Der erste mögliche Gesetzte für Wawrinka wäre in der 3. Runde der unberechenbare Italiener Fabio Fognini (ATP 29), im Achtelfinal könnte es zum Duell gegen den französischen Publikumsliebling Gaël Monfils (ATP 16) kommen. Gegen Erstrunden-Gegner Kovalik, die Nummer 152 der Welt, hat er noch nie gespielt.

Weniger Losglück hatte Rafael Nadal. Bereits in der 1. Runde gegen den hochtalentierten, aber launischen Benoît Paire (ATP 45) wartet eine tückische Aufgabe. Der Franzose gewann in Madrid gegen Wawrinka und forderte diesen auch in Rom drei Sätze lang. Zudem findet sich Nadal in der gleichen Tableauhälfte wie Titelverteidiger Novak Djokovic und Dominic Thiem, der ihm vor einer Woche in Rom seine einzige Saisonniederlage auf Sand zufügte, wieder. Der Serbe und der Österreicher könnten im Viertefinal aufeinandertreffen.

Auch Bacsinszky mit gutem Startlos

Bei den Frauen trifft die als Nummer 30 gesetzte Timea Bacsinszky in der 1. Runde auf die Spanierin Sara Sorribes Tormo (WTA 83), der sie im vergangenen Sommer in Gstaad keine Chance liess. Erste gesetzte Gegnerin der Viertelfinalistin des letzten Jahres könnte in der 3. Runde die Slowakin Dominika Cibulkova, die Nummer 7 der Welt, sein. Viktorija Golubic (WTA 63) kommt zu einer Revanche gegen die Weissrussin Alexandra Sasnowitsch (WTA 96), der sie im April in Biel und im Fedcup-Halbfinal jeweils unterlag. Falls sie gewinnt, könnte die Zürcherin in der 2. Runde auf die als Nummer 32 gesetzte Chinesin Zhang Shuai treffen.

Das Schweizer Kontingent besteht in Abwesenheit von Roger Federer und Belinda Bencic wie im letzten Jahr aus nur gerade drei Spielern. Die 19-jährige Jil Teichmann (WTA 153) verpasste es durch eine Zweisatz-Niederlage in der letzten Qualifikationsrunde knapp, erstmals ins Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers einzuziehen.

SDA-ATS

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