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Weatherford schliesst Vereinbarung mit BP wegen Ölpest

Das Ölserviceunternehmen Weatherford hat sich mit dem britischen Ölkonzern BP wegen der Ölpest im Golf von Mexiko geeinigt. Aufgrund der Vereinbarung zahlt Weatherford BP 75 Mio. Dollar für einen Entschädigungsfonds wird im Gegenzug von Forderungen freigestellt.

Die Kosten der Einigung würden von den Versicherungspolicen gedeckt, teilte das in der Schweiz kotierte und in Zug ansässige Unternehmen am Montagabend mit. Auch würden allfällige weitere Forderungen gegen das Unternehmen, die nicht von der Freistellung durch BP abgedeckt würden, durch Haftpflichtversicherungen übernommen.

Während die Übereinkunft mit dem britischen Ölkonzern vor allem auf Umweltschäden und wirtschaftliche Verluste abzielt, sind laut Weatherford zivil- oder strafrechtliche Bussen sowie Rechtskosten nicht enthalten.

Bei der Explosion auf der Plattform waren elf Menschen ums Leben gekommen. Wochenlang strömte Öl ins Meer, insgesamt 4,9 Millionen Barrel. BP steht vor Milliarden-Kosten. Die Firma geht deshalb gerichtlich gegen mehrere Partner vor. Unter anderem will der Konzern 40 Mrd. Dollar Entschädigung vom Betreiber der Plattform, der in Zug ansässigen Firma Transocean.

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