Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Vor den Weihnachten sind die Kunden in Scharen in die Warenhäuser, Fachmärkte und Supermärkte geströmt und haben die Kassen klingeln lassen. Der Detailhandel zieht jedenfalls eine positive Bilanz des diesjährigen Festtagsgeschäfts.

Sowohl die Grossverteiler Migros und Coop als auch die Warenhausbetreiber Manor, Loeb und Globus sind zufrieden mit der Umsatzentwicklung im Weihnachtsgeschäft, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur sda ergab. So spricht etwa Coop von einem ähnlich gut verlaufenen Weihnachtsgeschäft wie 2013.

Die regionalen Migros-Genossenschaften melden teils stabile, teils gar über dem Vorjahr liegende Umsätze. Auch bei Manor sieht man sich auf Vorjahreskurs, und bei Loeb ist sogar von einem leicht besseren Weihnachtsgeschäft als im Vorjahr die Rede.

Bei Globus schliesslich geht man davon aus, dass der positive Trend des Weihnachtsgeschäfts sich bis Ende des Jahres mit einem Umsatzplus in allen Filialen fortsetzen wird.

Wichtige Altjahreswoche

Mit Blick auf die bevorstehenden Verkaufstage bis Silvester halten sich die Detailhändler aber mit einer definitiven Bilanz zum Weihnachtsgeschäft zurück. Für die Umsätze sind die Tage zwischen Weihnachten und dem Jahresende sehr bedeutend.

Insbesondere bei den Kleidern und Sportartikeln hoffen die Geschäfte auf etwas kältere Temperaturen und gegebenenfalls Schnee. Denn die bisher ausgebliebene Kälte und der fehlende Schnee haben beispielsweise die Umsätze in den SportXX-Fachmärkten gedrückt, wie es bei der Migros hiess.

Auch bei Globus wird ein gewisser Nachholbedarf bei Winterware ausgemacht, wobei da schon die etwas kälteren Temperaturen seit Anfang dieser Woche zu einem leicht stärkeren Absatz geführt haben.

Zudem dürften die Warenhäuser in den Städten vom fehlenden Schnee in den Bergen profitiert haben: So meldet nicht nur Globus sehr gute Kundenfrequenzen, auch Loeb weist darauf hin, dass abhängig von der Kalenderkonstellation dieses Jahr viele Leute bereits ab 22. Dezember frei genommen hätten, was sich bei der Kundenzahl bemerkbar gemacht habe.

Lego und Playmobil beliebt

Einmal im Laden, zog es die Kunden gemäss Manor traditionellerweise in die Parfümerie- oder Bijouterie-Abteilungen, zu den Kleidern, zu den Heim- und Dekorationsartikeln und natürlich zu den Spielwaren.

Beim Spielzeug waren Lego und Playmobil sehr gefragt, die Migros nennt dabei einen Lego-Technic-Radlader als Verkaufsschlager. Übereinstimmend berichten die Detailhändler auch von einer starken Nachfrage nach Plüschtieren, insbesondere solchen mit grossen Augen oder auch solchen, die dank Batterien und Computerchips mit den Kindern interagieren.

In den Haushaltsabteilungen war offenbar heuer mehr als in anderen Jahren Backzubehör gefragt. Hoch im Kurs waren zudem wie immer Dekorationsartikel, wobei gemäss Loeb die Farben Weiss, Silber, Bronze und helles Gold angesagt waren.

Bei der Unterhaltungselektronik erwiesen sich Kopfhörer, Spielkonsolen und Tablets als Verkaufsrenner. Aber auch drahtlose Lautsprecher und Musiksysteme waren beliebt.

Klassiker bleiben Klassiker

Bei den Lebensmitteln schliesslich standen laut Migros auch dieses Jahr die Weihnachtsklassiker Fondue Chinoise, Filet im Teig, Schinkli im Brotteig und Schüfeli offenbar sehr oft auf dem Menuplan. Und neben Edelstücken von Schwein, Kalb, Rind und Lamm habe auch der Truthahn ein Revival erlebt.

Verkaufsschlager in der Gemüseabteilung waren Nüsslisalat, saisonale Früchte wie Clementinen und Orangen sowie exotische Früchte. Stärker nachgefragt waren zudem dieses Jahr auch Wintergemüse und die weniger saisongerechten Beeren.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS