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Mit schwerem Gerät sind heute am General-Guisan-Quai in Zürich 31 Bäume gefällt worden. Bei den Rosskastanien sind Fäulnis und Pilzbefall festgestellt worden.

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Am Zürcher General-Guisan-Quai sind am Mittwoch weitere Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt worden. Wegen Pilzbefalls und Fäulnis drohten die über 100 Jahre alten Bäume umzufallen.

Mit schwerem Gerät sind die verbliebenen 31 alten Bäume an der Zürcher Seeanlage gefällt worden. Die Stadt hatte diese Anfang September untersuchen lassen und festgestellt, dass deren Standsicherheit stark mangelhaft ist und sich seit dem Frühjahr noch verschlechtert hat. Deshalb mussten sie entfernt werden.

Anfang März war ein Baum von Windböen umgeworfen worden. Darauf liessen die Stadtbehörden sämtliche Bäume am Quai untersuchen. Bei 19 Bäumen musste es schnell gehen, weil diese umzustürzen drohten.

Ursprünglich war geplant, den Kahlschlag zu vermeiden und nicht alle Bäume auf einmal zu fällen. Am Anfang und Ende der Promenade wollte die Stadt je eine Baumgruppe ein oder zwei weitere Jahre stehen lassen. Das ging aber aus Sicherheitsgründen nicht.

Im Frühling 2018 sollen die drei Baumreihen nachgepflanzt werden. Die bisher isolierten Baumgruben werden dabei vergrössert und miteinander verbunden - um die Lebensbedingungen zu verbessern. Zudem erhalten die Baumstandorte einen Anfahrschutz. Die Kosten für den Baumersatz belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Franken, wie die Stadt mitteilte.

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SDA-ATS