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Die Ursachen der Risse werden untersucht. Im Bild ist ein F/A-18 Jet bei der Landung auf dem Militärflugplatz Unterbach in Meiringen im vergangenen Mai.

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Das Ausmass der Mängel bei der F/A 18-Flotte der Schweizer Armee ist offenbar grösser als bisher angenommen: Weitere drei Flugzeuge haben Risse.

Die betroffenen Maschinen werden darum vorerst nicht mehr eingesetzt, schreibt das Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) in einer Mitteilung vom Freitag. Das weitere Vorgehen werde vertieft abgeklärt.

Bereits am Mittwoch war die F/A-18-Flotte nicht einsatzfähig, nachdem an einer F/A-18C Hornet ein Bruch in einem Befestigungsscharnier der Landeklappe entdeckt worden war. Die weiteren Inspektionen ergaben an drei weiteren Flugzeugen Riss-Befunde.

Insgesamt wurden in den beiden letzten Tagen 23 F/A-18C/D auf den Militärflugplätzen Meiringen und Payerne untersucht. Weitere sieben Maschinen befinden sich gegenwärtig bei RUAG Aviation im Unterhalt und werden zur Zeit ebenfalls inspiziert.

Das weitere Vorgehen erfordere vertiefte Abklärungen, die bereits durch die zuständigen Stellen eingeleitet wurden, heisst es in der Mitteilung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können keine Aussagen darüber gemacht werden, ob allenfalls Bauteile ersetzt werden müssen, wie hoch die damit verbundenen Kosten sind oder ab wann die Maschinen wieder im Flugdienst der Schweizer Luftwaffe eingesetzt werden können.

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