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Mit 308 Fällen von Zeckenenzephalitis bis Ende August ist 2018 ein Rekordjahr. (Archiv)

KEYSTONE/EPA DPA/STEPHAN JANSEN

(sda-ats)

In der Schweiz haben sich in diesem Jahr nach einem Zeckenbiss so viele Menschen mit dem Zeckenenzephalitis-Virus (FSME) infiziert wie seit 18 Jahren nicht mehr. Seit Jahresbeginn wurden 308 Fälle gezählt.

Zwischen Anfang des Jahres und Ende August wurden hochgerechnet 30'900 Arztbesuche wegen Zeckenstichen sowie 12'700 akute Fälle der weniger schwerwiegenden bakteriell verursachten Borreliose gemeldet, wie es im neusten Bulletin des Bundesamts für Gesundheit (BAG) heisst. Die Zahl der Fälle erreichte im Juni ihren Höhepunkt, bevor sie im Juli und August allmählich zurückging.

Zecken leben insbesondere in Laubwäldern mit üppigem Unterholz und kommen in der ganzen Schweiz bis auf einer Höhe von zirka 2000 Meter über Meer vor. Vom Zeckenenzephalitis-Virus befallene Zecken kommen laut BAG nur in gewissen Endemiegebieten vor. Betroffen sind in der Schweiz fast alle Kantone des Mittellandes. In diesen Endemiegebieten tragen etwa 1 Prozent der Zecken das Virus in sich.

Impfung empfohlen

Auf der Website zecken-stich.ch kann man mit der Eingabe der Postleitzahl überprüfen, ob man sich in einem Gefahrenbereich befindet. Die meisten Zecken sind zwischen März und November aktiv.

Allen Personen, die in Risikogebieten leben, empfiehlt das BAG die Impfung gegen FSME. Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Diese muss mit Antibiotika behandelt werden. Das BAG empfiehlt das Tragen abschliessender Kleider und das Anwenden von Insektensektenschutzmitteln auf der Haut.

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SDA-ATS