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Metallarbeiter streiken heute im Südwesten Deutschlands, nachdem die IG Metall zuvor bereits in Hannover und Bremen zum Streik aufgerufen hatte.

KEYSTONE/AP dpa/HOLGER HOLLEMANN

(sda-ats)

Kundegebungen, Demozüge, verschlossene Werkstore: Auch für den zweiten Tag der aktuellen Warnstreik-Welle hat die IG Metall Baden-Württemberg einiges vor.

Die deutsche Gewerkschaft IG Metall setzt ihre 24-stündigen Warnstreiks im Südwesten fort. Am Donnerstag sind nach Angaben der Gewerkschaft vor allem die Automobilzulieferer Bosch und Mahle betroffen.

"Im Bosch-Werk in Feuerbach sind heute 14 000 Beschäftigte in der Frühschicht aufgerufen, ihre Arbeit ruhen zu lassen", sagte Björn Kalis, Sprecher der IG Metall in Feuerbach am Donnerstagmorgen.

An den Mahle-Werken in Rottweil, Mühlacker und Vaihingen an der Enz sollen sich rund 2500 Arbeiter an dem Warnstreik beteiligen. In Mühlacker (Enzkreis) haben am Donnerstagmorgen Streikposten die Tore des Mahle-Werks besetzt und Transparente aufgebaut. "Der Betrieb ist leer. Niemand ist zur Frühschicht erschienen", sagte Liane Papaioannou von der IG Metall.

Bereits zu Beginn der Nachtschicht am späten Mittwochabend legten am Bosch-Stammwerk Feuerbach und im benachbarten Rutesheim (Kreis Böblingen) nach IG Metall-Angaben rund 1500 Metallarbeiter ihre Arbeit nieder. Am Donnerstag sind eintägige Ausstände an weiteren Bosch-Standorten geplant, darunter in Horb, Bühl, Reutlingen und Waiblingen. Insgesamt ruft die IG Metall im Südwesten die Beschäftigten in 23 Betrieben zu Warnstreiks auf.

Die eintägigen Warnstreiks sollen noch bis zum Freitag andauern. Dann stehen die Automobilbauer Porsche und Daimler im Fokus der IG Metall. Arbeitnehmer und Arbeitgeber hatten am vergangenen Wochenende die fünfte Verhandlungsrunde im aktuellen Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie ohne Ergebnis abgebrochen.

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SDA-ATS