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Mexiko-Stadt - Im Kampf gegen die Drogenmafia haben die mexikanischen Sicherheitskräften einen weiteren führenden Kriminellen gefasst. Es handle sich um einen engen Vertrauten des Anfang Woche verhafteten Drogenbarons Edgar Valdez alias "La Barbie".
Dies teilte das Ministerium für öffentliche Sicherheit am Freitag (Ortszeit) mit. Demnach nahmen die Ermittler den auch "Der Kojote" genannten Mauro González Escorcia sowie dessen Bruder Miguel und eine 41-jährige Frau im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos fest.
Den Angaben zufolge war González dafür zuständig, die Bande von Valdez mit Waffen zu versorgen und Rivalen des in den USA geborenen Kriminellen zu töten.
Der am vergangenen Montag gefasste Valdez lieferte sich in Morelos und im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero einen blutigen Kampf um die Führung des Drogenkartells Beltrán Leyva.
Der Chef der Organisation, Arturo Beltrán Leyva, wurde im Dezember 2009 vom Militär getötet. Danach beanspruchten dessen Bruder Héctor sowie Valdez den Führungsposten.
40 Tage UntersuchungshaftGegen Valdez wurden unterdessen 40 Tage Untersuchungshaft verhängt. Gegen ihn werde wegen "Bildung einer kriminellen Vereinigung, Drogenhandels und verbotenen Waffenbesitzes" ermittelt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft in Mexiko-Stadt mit.
Die mexikanische Regierung hatte 2,2 Millionen Dollar für die Ergreifung von Valdez ausgesetzt, die USA weitere zwei Millionen Dollar. "Eine Auslieferung in die USA ist nicht ausgeschlossen", hiess es aus Kreisen der Generalstaatsanwaltschaft.
Valdez wurde 1973 in den USA geboren. Er unterhielt den mexikanischen Ermittlern zufolge Verbindungen zu kriminellen Banden in Süd- und Mittelamerika, die den Drogenschmuggel bis in die USA organisieren.
Kampf zwischen DrogenbandenIn Mexiko tobt ein brutaler Kampf zwischen rivalisierenden Drogenbanden. Präsident Felipe Calderón hatte nach seinem Amtsantritt im Dezember 2006 eine Grossoffensive gegen die Drogenbanden gestartet, rund 50'000 Soldaten sowie die Polizei sind dafür im Einsatz.
Nahe der Stadt Monterrey im Nordosten des Landes starben am Freitag fünf Menschen bei einem Schusswechsel zwischen Soldaten und bewaffneten Kriminellen.

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SDA-ATS