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Im Missbrauchsfall von Staufen bei Freiburg im Breisgau ist ein 33-jähriger Spanier - im Bild versteckt hinter einem Aktendeckel - zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

KEYSTONE/dpa/PATRICK SEEGER

(sda-ats)

In der Tatserie um einen von seiner Mutter und deren Lebensgefährten für Vergewaltigungen im Darknet verkauften Buben hat das Landgericht Freiburg am Montag eine weitere langjährige Haftstrafe verhängt. Ein 33-jähriger Mann aus Spanien muss zehn Jahre ins Gefängnis.

Nach der Beweisaufnahme befand das Gericht den Mann unter anderem der Vergewaltigung und schweren sexuellen Missbrauchs des Knaben schuldig. Die Staatsanwaltschaft hatte zwölf Jahre Haft und den Vorbehalt einer Sicherungsverwahrung gefordert. Die Verteidigung hatte auf eine Strafmassforderung verzichtet.

Die juristische Aufarbeitung der deutschlandweit beachteten Tatserie steht damit kurz vor dem Abschluss. Am (morgigen) Dienstag will das Gericht sein Urteil gegen die Mutter und deren Lebensgefährten verkünden.

Das Paar hatte das Kind selbst missbraucht und für Vergewaltigungen im Darknet anderen Pädophilen angeboten. Mehr als zwei Jahre lang vergewaltigten Männer den Buben. Das Urteil gegen die Mutter und den Stiefvater ist nach Einschätzung des Landgerichts der letzte Prozess.

Der am Montag schuldig gesprochene Spanier ist einer der Männer, die sich an dem Knaben vergangen haben. Der psychiatrische Gutachter hatte dem Mann in dem Prozess ein sexuelles Interesse an Kindern und eine hohe Rückfallgefahr attestiert. Fünf Männer wurden im selben Prozess bereits verurteilt, darunter ein Schweizer.

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