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Helikopter haben am Freitag weiterhin Wasser über dem Waldbrandgebiet bei Visp VS abgeworfen. Damit soll ein Wiederaufflammen verhindert werden. Der Brand ist seit Mittwoch unter Kontrolle, wird aber die Feuerwehr noch für Tage auf Trab halten.

Vier Helikopter von Air Zermatt und Air-Glaciers standen bis Sonnenuntergang im Löscheinsatz. Die Wasserflüge der privaten Helikopter werden auch Samstag und Montag im gleichen Mass aufrecht erhalten. Am Sonntag stehen nur zwei Helikopter im Einsatz, wie Jean-Marie Bornet, der Sprecher der Walliser Kantonspolizei sagte.

Die Armee zieht ihren Helikopter vom Typ Super Puma, der noch vor Ort ist, am Freitag ab, wie sie mitteilte. Insgesamt warf die Luftwaffe 400 Tonnen Wasser auf das Gebiet ab.

Die Armee erhöht wegen der Waldbrandgefahr in vielen Gegenden die Bereitschaft für Helikopter-Einsatzkräfte für das Wochenende. Der Super Puma, der am Mittwoch beim Löscheinsatz bei Visp notlanden musste, wird voraussichtlich am Montag abtransportiert.

Rund 120 Armeeangehörigen stehen in Visp weiterhin im Einsatz. Sie waren unter anderem beim Wassertransport, bei der Ortung von Glutnestern und bei der Verkehrsregelung im Einsatz. Insgesamt verlegten die Soldaten über 2500 Meter Wasserleitungen und beleuchteten die Wasserentnahmestellen für die Helikopter.

Das Waldbrandgebiet wird noch bis zum 6. Mai permanent mit Wärmebildkameras überwacht. Am Freitag blieben 70 Feuerwehrleute vor Ort.

Die Gemeinde Visp verhängte für Private ein striktes Zutrittsverbot zum Gebiet. Alle Wanderwege und sonstigen Zugänge unterliegen dem Verbot, unterstreichen die Gemeindebehörden in einem Communiqué. Die Sicherung des durch den Baumverlust rutschgefährdeten Terrains beginnt in der kommenden Woche.

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SDA-ATS