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Der Weltklasse-Cellist János Starker ist tot. Der in Ungarn geborene Amerikaner starb nach Angaben der Indiana University, an der er Professor war, am Sonntag in seinem Heimatort Bloomington in Indiana. Er wurde 88 Jahre alt. Starker galt als einer der grossen Cello-Interpreten des 20. Jahrhunderts und hatte 1992 einen Grammy gewonnen.

Starker wurde in Budapest geboren und einst als Wunderkind bezeichnet. Mit sechs gab er erste Konzerte, mit acht unterrichtete er andere Kinder. Seine Jugend wurde aber vom Weltkrieg und dem Holocaust überschattet. Seine beiden Brüder starben in deutschen Zwangsarbeiterlagern, er selbst floh 1946 vor den Sowjets zunächst nach Westeuropa und schliesslich in die USA.

In Amerika machte er schnell Karriere und wurde zum ersten Cellisten wichtiger Orchester, zunächst in Dallas unter Antal Doráti, dann an der Metropolitan Opera in New York und beim Chicago Symphony Orchestra. 1958 wurde er Professor an der Jacobs School of Music der Indiana University. 2001 beendete er dort seine aktive Laufbahn und unterrichtete nur noch.

Starker war "einer der grössten Cellisten, die je gelebt haben" und "wahrhaft ein Kunstgigant", sagte Michael McRobbie, Präsident der Indiana University. "Wenige Künstler erreichen die technische Meisterschaft, Kreativität und glänzende Bühnenpräsenz wie Professor Starker". Die "Chicago Tribune" nannte Starker "einen der grössten Cellisten aller Zeiten".

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SDA-ATS