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Mit einem milliardenschweren Aktionsplan will Australien die beispiellose Korallenbleiche über Hunderte Quadratkilometer am Great Barrier Reef lindern. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA AAP/JAMES COOK UNIVERSITY

(sda-ats)

Das für seine einzigartige Unterwasserwelt berühmte Great Barrier Reef kommt vorerst nicht auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes. Die UNESCO hatte bisher mehrmals kritisiert, dass sich die australische Regierung nicht ausreichend um den Schutz bemühe.

Der jüngste Aktionsplan der Regierung zum Schutz des weltgrössten Korallenriffs habe das zuständige UNESCO-Komitee aber überzeugt, sagte Australiens Umweltminister Josh Frydenberg am Donnerstag (Ortszeit) dem Radiosender ABC. Die Entscheidung sei ein "grosser Gewinn für Australien". Das Riff ist eine der grössten Touristenattraktionen des Landes und damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Der Aktionsplan sieht verschiedene Massnahmen vor, mit denen das Ökosystem des Great Barrier Reefs bis 2050 besser geschützt werden soll. Die Regierung will unter anderem umgerechnet 1,5 Milliarden Franken investieren, um etwa die Wasserqualität zu verbessern. Seit 2016 sind auf einer Fläche von Hunderten Quadratkilometern unzählige Korallen vor Australiens Nordostküste wegen extrem warmer Temperaturen abgestorben.

Das Great Barrier Reef ist seit 1981 offizielles Weltnaturerbe der UNESCO. Das Naturwunder bringt Australien jährlich rund 4,7 Millionen Franken an Tourismuseinnahmen ein. Mehr als 64'000 Jobs hängen direkt von der Arbeit am Riff ab.

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SDA-ATS