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Sachsens Barockfürsten liebten die Extravaganz, auch beim Interieur. Neben dem Federzimmer im Jagdschloss Moritzburg ist jetzt auch das Schlafzimmer im dortigen Fasanenschlösschen restauriert.

Kostbares Wandgefieder: Das Moritzburger Fasanenschlösschen, es liegt gut zehn Kilometer von Dresden entfernt, hat seine weltweit einzigartigen barocken Wandverkleidungen aus Federn zurück.

Die Unikate sowie bestickte Seiden- und Strohtapeten in zwei weiteren Räumen wurden seit Ende 2010 mit finanzieller Unterstützung des World Monuments Fund (WMF) und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung (OSS) für rund eine Million Euro restauriert.

Besucher können das damit vollendet rekonstruierte Fasanenschlösschen im Areal von Schloss Moritzburg ab Mittwoch in geführten Rundgängen besichtigen.

Der Rundgang führt durch das Chinesische Eckzimmer mit bestickten Seidentapeten ins Ankleidezimmer, in dem ein Drittel der mit Perlen bestickten Strohtapete ergänzt wurde, und ins Schlafzimmer, dessen Wände einem weiss-rot-braun-gestreiften Gefieder gleichen.

Die Federn von Gänsen, Stockenten, Pfauen und Mongolischen Jagdfasanen wurden wie Dachziegel übereinander in ein Gewebe gesteckt und am Kiel verleimt - insgesamt 42 Kilogramm oder rund 250' 000 Federn. Ein Teil des Materials stammt aus der Schlossfasanerie, aus der im 18. Jahrhundert die fürstliche Tafel beliefert wurde.

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SDA-ATS