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Wendy Holdener freut sich in Sölden über ihr Bestergebnis im Riesenslalom, bildet sich auf dem 6. Platz beim Weltcup-Auftakt aber nicht zu viel ein. "Ich muss realistisch bleiben", sagt sie.

Die drittbeste Zeit im zweiten Lauf verhalf Holdener im ersten Weltcuprennen der Saison einem 6. Platz, der sich "ein bisschen wie ein Sieg" anfühlte, wie sie hinterher erklärte. Ein gefühlter Sieg deshalb, weil die Schweizer Slalom-Spezialistin im Riesenslalom zuvor noch nie annähernd so gut abgeschnitten hat. Über einen 13. Platz war sie zuvor nicht hinausgekommen.

Der geglückte Auftakt stärkt den Glauben der 24-jährigen Schwyzerin an weitere Spitzenplätze im "Riesen". "Die Top 10 müssen nun das Ziel sein", sagt sie. Nach dem ersten Lauf, in dem sie sich im 12. Rang einreihte, habe sie gespürt, dass mehr drinliege. "Ich ärgerte mich, weil ich viel zu viele Reserven hatte."

Im Moment des gefühlten Sieges blieb Holdener aber auf dem Boden. Sie wusste den persönlichen Erfolg richtig einzuordnen: "Wir dürfen nicht vergessen, dass viele nicht am Start waren. Ich muss realistisch bleiben, das Podest ist noch weit weg. Da fehlt ein grosser Schritt."

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SDA-ATS