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Freiwillige helfen Flüchtlingen in einem Schlauchboot an Land. (Archiv)

KEYSTONE/AP/PETROS GIANNAKOURIS

(sda-ats)

Die Zahl der aus der Türkei auf den griechischen Inseln ankommenden Flüchtlinge bleibt niedrig: In den vergangenen fünf Tagen setzten dem griechischen Stab für die Flüchtlingskrise zufolge nur 332 Menschen über.

Von Freitagmorgen bis Samstagmorgen seien lediglich 14 Menschen angekommen. "Bislang haben wir keine Anzeichen dafür, dass die Türkei eine Erhöhung der Flüchtlingszustroms erlaubt", sagte ein Offizier der Küstenwache am Samstag der Nachrichtenagentur dpa.

Im Februar setzten im Schnitt täglich mehr als 2000 Flüchtlinge über, im März sank die Zahl auf fast 900 pro Tag. Im April kamen nach Angaben den UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) im Schnitt nur mehr 122 Migranten täglich an.

Nach dem Abkommen zur Begrenzung des Flüchtlingszuzugs schickt die EU Menschen, die seit dem 20. März illegal in Griechenland eingereist sind, zurück in die Türkei.

Teil des Abkommens ist auch die Visumfreiheit für türkische Bürger, die in die EU reisen wollen. Über die Voraussetzungen streiten die EU und Ankara jedoch heftig, so dass die angestrebte Aufhebung der Visumpflicht bis Ende Juni offen ist - und damit die Zukunft des Flüchtlingspakts mit der EU insgesamt.

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SDA-ATS