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Die EU-Kommission hat Massnahmen ergriffen, um die Verfahren für die Beteiligung an Forschungsprojekten zu vereinfachen. Das kommt auch der Schweiz entgegen, deren Forscherinnen und Forscher an rund 400 EU-Projekten beteiligt sind.

Mit den Massnahmen soll der Verwaltungsaufwand bei den europäischen Forschungsprogrammen verringert werden. "Dank der Schritte werden viele herausragende Menschen, die wir finanziell unterstützen, weniger Zeit und Kraft mit Papierkram verschwenden und sich stärker auf das konzentrieren, was sie am besten können: ihre Arbeit", sagte EU-Forschungskommissarin Máire Geoghegan-Quinn am Montag.

Sie wolle, dass Wissenschafter wieder mehr Zeit im Labor und weniger Zeit mit der administrativen Arbeit bezüglich der Mittelbeschaffung verbrächten, erklärte die irische Kommissarin vor den Medien in Brüssel weiter. Damit kommt sie auch einer Petition nach, die letztes Jahr von über 10'000 Forschern unterzeichnet wurde.

Darin forderten die Wissenschafter einfachere Regeln und weniger Bürokratie. Bei den Kommentaren lautete der Tenor, dass der Ärger über den immensen administrativen Aufwand die Freude am Forschungsprojekt oft überschattet und teilweise auch ein Grund ist, sich nicht dafür zu bewerben.

Geoghegan-Quinn möchte mehr Klein- und Mittelunternehmen für die Beteiligung an Forschungsprogrammen gewinnen. Die Kommission beschloss nun drei konkrete Sofortmassnahmen in Bezug auf die Verwaltung der EU-Forschungsgelder des laufenden 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Unter anderem geht es um eine vereinfachte Buchhaltung und die Berechnung von Personalkosten.

Die Kommission betrachtet die Verwaltungsvereinfachung als einen der Dreh- und Angelpunkte bei der Aufstellung des nächsten Forschungs- und Innovationsprogramms. Bis Ende Jahr will sie ihre Gesetzesvorschläge für das nächste Programm unterbreiten. Danach soll im Frühjahr 2012 eine offene Konsultation stattfinden.

Die Schweiz ist seit 2004 integral bei den EU-Forschungsprogrammen dabei.

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SDA-ATS