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Frankfurt - Im Euro-Raum ist im ersten Halbjahr 2010 weniger Falschgeld in Umlauf gebracht worden: Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden 387'000 "Blüten" entdeckt - 13 Prozent weniger als im Halbjahr zuvor.
In Deutschland indes zeigte der Trend weiterhin nach oben: Polizei, Bundesbank und Handel zogen 33'654 gefälschte Noten aus dem Verkehr. Das ist ein Plus von einem Fünftel. Allerdings wurden die Spitzenwerte der Jahre 2004 und 2005, als bis zu 45'000 falsche Noten einkassiert worden waren, nicht erreicht.
Am häufigsten gefälscht wurde sowohl im Euro-Raum als auch in Deutschland die 50-Euro-Note. In Deutschland hatte der "falsche Fuffziger" einen Anteil von fast zwei Dritteln an allen entdeckten Fälschungen, im Euro-Raum lag der Anteil bei 42,5 Prozent.

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SDA-ATS