Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Weil die Schweizer Bevölkerung langsamer wächst, werden laut Wüest Partner künftig mehr Wohnungen leer stehen. (Symbolbild)

KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

(sda-ats)

Die Schweizer Bevölkerung wächst langsamer und daher gibt es auch weniger Leute, die eine Wohnung suchen. Die Folge sind mehr leere Wohnungen und tiefere Mieten. Der Verkaufsflächenmarkt leidet derweil unter der Schere zwischen Flächenumsätzen und Mietpreisen.

Wüest Partner rechnet damit, dass in diesem Jahr über 51'000 neu erstellte Wohneinheiten (Wohneigentum und Mietwohnungen) auf den Markt kommen. Diese treffen auf eine gedrosselte Nachfrage aufgrund des rückläufigen Bevölkerungswachstums, wie die Immobilienberatungsgesellschaft am Freitag mitteilte.

Unter der Annahme, dass die Nachfrage nach Wohneigentum etwa gleich gross ist wie die Neubauproduktion, erwartet die Gesellschaft eine Überproduktion von 9000 Mietwohnungen. Damit dürften die Leerstände weiter ansteigen, das Angebot wieder anwachsen und die Mieten der inserierten Wohnungen sinken.

Gross ist das Interesse dagegen an Wohneigentumsobjekten: Die Preise für Wohneigentum sind wieder angestiegen. Auch die Preise bei den gehobenen Objekten, die im letzten Jahr stark gesunken waren, haben sich laut Wüest Partner wieder stabilisiert.

Für Büros musste man bis Jahresmitte 0,4 Prozent weniger Miete zahlen als im Vorjahr. Zum geringen Rückgang habe eine leichte Belebung des Stellenwachstums im dritten Sektor beigetragen, schreibt die Beratungsgesellschaft. Die Zahlungsbereitschaft für Büromieten habe klare Grenzen, wobei es spürbare regionale Unterschiede gebe.

Die Aussichten für den Verkaufsflächenmarkt bleiben durchzogen. Dies, obwohl die Konsumentenstimmung verheissungsvoll ist und die Gesamtnachfrage durch positive Beschäftigungsimpulse auch im Detailhandel belebt werden sollte, wie es weiter in der Mitteilung heisst. Die Schere zwischen den Flächenumsätzen und den Mietpreisen lasse sich momentan nicht schliessen und belaste das Segment weiterhin.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS