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Wie am French Open gibt es vor Beginn des Wimbledon-Turniers aufgrund der Abwesenheit der schwangeren Serena Williams keine Favoritin auf den Titel. Ein Dutzend Spielerinnen darf vom Coup träumen.

Kaum Chancen auf den Titel werden Timea Bacsinszky (WTA 20) eingeräumt. Die Waadtländerin reist praktisch ohne Spielpraxis nach London, verlor sie doch ihre einzige Partie auf Rasen in diesem Jahr am Dienstag in Eastbourne gegen die Chinesin Peng Shuai.

Dass sie aber auch auf Rasen durchaus gut Tennis spielen und bei einem guten Los im Tableau weit kommen kann, bewies Bacsinszky vor zwei Jahren, als sie in Wimbledon erst in die Viertelfinals an der späteren Finalistin Garbiñe Muguruza scheiterte.

Zu ihrem ersten Auftritt überhaupt in Wimbledon kommt Viktorija Golubic (WTA 72). Ob die Zürcherin ausgerechnet im Südwesten Londons aus ihrer Negativspirale findet, ist allerdings fraglich. Golubic gewann in diesem Jahr auf der Tour erst drei Partien, bei ihrem einzigen Rasen-Turnier scheiterte sie vergangene Woche am ITF-Event in Ilkley bereits in der 2. Runde.

Grosser Favoritenkreis

Mit berechtigten Ambitionen steigen Venus Williams (WTA 11) und Petra Kvitova (WTA 12) ins Turnier, die wegen der Unpässlichkeit von Serena Williams (7 Titel) und der Absage von Maria Scharapowa (Siegerin 2004) wegen einer Muskelverletzung als letzte ehemalige Siegerinnen im Tableau verblieben sind.

Der 37-jährigen Amerikanerin - 20 Jahre nach ihrem Debüt in Wimbledon - und der zehn Jahre jüngeren Tschechin werden reelle Chancen eingeräumt, in gut zwei Wochen die Venus Rosewater Dish für die Siegerin in Empfang zu nehmen. Für beide ist Rasen das bevorzugte Terrain, in Wimbledon feierten sowohl Venus Williams als auch Kvitova ihre grössten Erfolge.

Der letzte Triumph von Venus Williams liegt zwar bereits neun Jahre zurück, im letzten Jahr erreichte die fünffache Wimbledon-Siegerin aber den Halbfinal. Und am Australian Open in Melbourne verhinderte nur ihre Schwester Serena einen weiteren Grand-Slam-Titel. Kvitova, die Wimbledon-Siegerin von 2011 und 2014, meldete sich nach ihrer Zwangspause infolge einer Handverletzung nach einem Überfall eindrücklich zurück und holte in Birmingham an ihrem zweiten Turnier nach dem Comeback bereits den Titel - natürlich auf Rasen.

2017 haben sich bereits mehr als zwei Dutzend Spielerinnen in die Siegerliste der WTA eingetragen. Zu ihnen gehören auch die US-Open-Finalistin Karolina Pliskova aus Tschechien, die Ukrainerin Jelina Switolina, die Britin Johanna Konta, die Französin Kristina Mladenovic, Simona Halep aus Rumänien oder die sensationelle French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko aus Lettland.

Sie alle rechnen sich in Wimbledon ihre Chancen aus. Noch ohne Turniersieg 2017 steht die letztjährige Finalistin Angelique Kerber zu Buche. Die Deutsche kam in diesem Jahr noch nicht auf Touren und kämpft weiter um ihre letztjährige Topform.

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SDA-ATS