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Wertschwankungsreserven sind eingebrochen

Dieser Inhalt wurde am 06. November 2009 - 09:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Neuenburg - Die Finanzkrise hat die Wertschwankungsreserven in der beruflichen Vorsorge einbrechen lassen. Die Unterdeckung erhöhte sich spürbar, wie das Bundesamt für Statistik mitteilte.
Bei den Kapitalanlagen ergab sich im Berichtsjahr ein Nettoverlust von insgesamt 76,2 Milliarden Franken. Dieser dürfte vielerorts allerdings weitgehend "buchmässig" ausgefallen sein, schreibt das BFS.
Die Wertschwankungsreserven, die Ende 2007 noch 51,5 Mrd. Fr. umfasst hatten, schrumpften bis Jahresende 2008 auf 8,5 Milliarden Franken. Da diese bei vielen Einrichtungen nicht ausreichend dotiert waren, erhöhte sich im gleichen Zeitraum die Unterdeckung von 17,8 auf 57,3 Mrd. Fr.
Zudem mussten die freien Mittel von 9,4 Milliarden auf 1,3 Milliarden Franken abgebaut werden. Als Folge des Kurszerfalls auf den Anlagemärkten verminderte sich die Bilanzsumme auf 537 Milliarden Franken (-11,3%).
Die Zahlen des BFS sind noch provisorisch und wurden per Stichproben ermittelt.

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