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Westen fordert Entgegenkommen Irans im Atomstreit

Zum Auftakt der neuen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm hat die internationale Gemeinschaft Teheran zum Entgegenkommen aufgefordert. "Unser Angebot ist fair und ausgewogen", sagte der Sprecher der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton, Michael Mann.

"Deshalb hoffen wir, dass der Iran mit einer konkreten Antwort auf uns zukommen wird", sagte er in der kasachischen Stadt Almaty. Ashton ist Verhandlungsführerin der sogenannten 5+1-Gruppe aus den fünf UNO-Vetomächten USA, Russland, China, Frankreich und Grossbritannien sowie Deutschland.

In ihrem jüngsten Vorschlag verzichtet die Gruppe angeblich auf ihre bisherige Forderung, der Iran müsse seine Uran-Anreicherungsanlage in Fordo schliessen. Stattdessen solle lediglich die Leistung reduziert werden.

"Der Iran sollte der internationalen Gemeinschaft versichern, dass es nur an friedlicher Atomnutzung interessiert ist, ohne militärische Hintergedanken", forderte Mann.

Der Westen verdächtigt den Iran, unter dem Deckmantel ziviler Nutzung der Kernenergie an einem Atomwaffenprogramm zu arbeiten. Die iranische Führung bestreitet das. Teheran fordert seinerseits, das Recht auf ein ziviles Atomprogramm anzuerkennen und die Sanktionen gegen das Land aufzuheben.

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