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Wetteralarm im "Sonnenland" Spanien: Schnee und umgestürzte Palmen

Eine Kältewelle hat mehrere Regionen Spaniens in weiss gehüllt. Die Schneegrenze ging am Samstag zum Teil auf 200 Meter herunter, wie das Meteorologische Institut Aemet mitteilte.

Die Bewohner von Segovia rund 70 Kilometer nordwestlich von Madrid wurden zum Beispiel schon beim Aufwachen von einer zehn Zentimeter dicken Schneeschicht überrascht. Auch in anderen etwas höher gelegenen Städten und Gemeinden mussten die Behörden tonnenweise Salz, Streufahrzeuge und auch Schaufelbagger einsetzen, um die Strassen von Schnee und Eis zu befreien.

Im Nobelbadeort Sitges rund 30 Kilometer südwestlich von Barcelona riss eine Wasserhose unterdessen am Samstag einige Palmen und Strassenlaternen aus der Erde. Für 25 der 50 Provinzen des Landes wurde Wetteralarm der zweithöchsten Stufe "Orange" ausgerufen, der zunächst bis Montag gilt.

Der Zivilschutz riet von längeren, unnötigen Fahrten mit dem Pkw ab. Gewarnt wurde vor Unwetter mit Schnee- und Regenfällen, kräftigen Winden sowie hohem Wellengang.

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