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Die Schweiz will ihren Sitz im obersten Gremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) verteidigen. Die Bundesräte Eveline Widmer-Schlumpf und Johann Schneider-Amman nehmen in Washington am Frühlingstreffen des IWF und der Weltbank teil.

Nach einem Treffen mit Vertretern der anderen sieben Staaten der Stimmrechtsgruppe, die die Schweiz im Exekutivrat des IWF vertritt, erklärte die Finanzministerin, alle Mitglieder hätten ihre Zufriedenheit mit der Position der Schweiz zum Ausdruck gebracht. Das sagte der Sprecher der Schweizer Botschaft am Samstag der Nachrichtenagentur SDA.

Die Gruppe unterstütze die Schweiz in den Bemühungen, ihren Sitz im Exekutivrat zu verteidigen. Die Finanzministerin traf Amtskollegen aus der Gruppe auch zu bilateralen Treffen, darunter die Finanzminister Polens und Serbiens.

Die Schweiz kämpft im IWF darum, ihre Gruppe im 24-köpfigen Exekutivrat zu halten. Dieser soll zu Gunsten von Entwicklungs- und Schwellenländern umstrukturiert werden. Europäische Länder sind nach Ansicht von Experten im Exekutivrat übervertreten.

Vorsitz mit Polen teilen

Die Schweiz prüft, wie ein doppelköpfiger Vorsitz aussehen könnte, den die Schweiz gemeinsam mit einem anderen Land der Konstituentengruppe - zum Beispiel Polen - übernehmen würde.

Die Schweiz ist seit 1992 Mitglied des IWF. Ihrer Stimmrechtsgruppe gehören neben Polen auch Aserbaidschan, Kasachstan, Kirgistan, Serbien, Tadschikistan und Turkmenistan an.

Ebenfalls der Schweizer Delegation gehört der Präsident der Nationalbank, Philipp Hildebrand an. Hauptthemen am diesjährigen Treffen der in Bretton Woods gegründeten Organisationen sind die Lage der Weltwirtschaft und die Frage, welche Rolle der IWF und die Weltbank im Finanz- und Währungssystem in Zukunft spielen sollen.

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SDA-ATS