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(K)ein Fehlalarm: Bei Göschenen im Kanton Uri hat die Erde gebebt - aber weit schwächer, als zuerst gemeldet. Grund dafür ist ein starkes Beben in Mexiko. (Bild Schweizerischer Erdbebendienst)

Schweizerischer Erdbebendienst

(sda-ats)

In Uri hat am frühen Freitagmorgen die Erde gebebt. Das Epizentrum lag sieben Kilometer westlich von Göschenen UR, die Erschütterungen waren aber weit schwächer als zuerst vermeldet. Grund dafür ist das Erdbeben, das sich eine Stunde vorher in Mexiko ereignete.

Laut dem Schweizerischen Erdbebendienst (SED) der ETH Zürich bebte um 07.46 Uhr die Erde in Göschenen. In einer automatischen Meldung sprach der SED von einer Stärke von 3,0. Auf Anfrage hiess es bei der Urner Polizei, man habe weder in Flüelen noch in Göschenen etwas gespürt. Entsprechend seien auch keine Anfragen eingegangen.

In Uri habe tatsächlich die Erde gebebt, schrieb der SED in einer späteren Mitteilung, allerdings deutlich schwächer, nämlich nur mit einer Stärke von 1.6, was von der Bevölkerung üblicherweise nicht verspürt werde.

Die aussergewöhnlich starke Abweichung kam dadurch zustande, dass die Seismogramme zum Zeitpunkt des Bebens noch von starken, allerdings viel langwelligeren Oberflächenwellen des Magnitude 8 Bebens in Mexiko überlagert waren. Dieses hatte um 6.49 Uhr die mexikanische Westküste erschüttert.

In der Schweiz wurden in diesem Jahr bereits insgesamt 963 Erdbeben registriert.

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SDA-ATS