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Der Schweizer Biolandbau vermeldet eine positive Trendwende: Erstmals seit 2004 gab es bei Bio Suisse letztes Jahr mehr Neuanmeldungen als Aussteiger. Insgesamt 5521 Betriebe arbeiteten nach den Richtlinien der Vereinigung.

Rechnet man die 400 Betriebe hinzu, die nach der Bioverordnung des Bundes arbeiten, beträgt der Bio-Anteil bei den Schweizer Landwirtschaftsbetrieben zurzeit rund elf Prozent.

Damit könne der wachsende Bedarf aber nicht gedeckt werden, mahnte Bio Suisse am Mittwoch an der Jahresmedienkonferenz in Worb BE. Der Bundesrat müsse weitere Signale für eine ökologische, wirtschaftliche und soziale Landwirtschaft geben.

Dazu gehörten leistungsbezogene Direktzahlungen und eine Verdoppelung der Produktionssystembeiträge für Biobetriebe. Zudem brauche es Forschungs- und Beratungsbeiträge zur Erhöhung des Bioflächen-Anteils.

Im vergangenen Jahr steigerte der Biomarkt seinen Umsatz um 6,1 Prozent auf 1,639 Milliarden Franken, wie an der Medienorientierung zu erfahren war. An dieser Entwicklung war - mit Ausnahme der Tiefkühlprodukte - die gesamte Produktepalette beteiligt. Die Nachfrage an Convenience-Produkten stieg um fast 10 Prozent.

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SDA-ATS