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Am Freitag nimmt die Challenge League mit der Partie zwischen Absteiger Lausanne-Sport und Aufsteiger Kriens den Meisterschaftsbetrieb wieder auf. Für Aufregung sorgt eine Neuerung.

Im Mai stimmte die Generalversammlung der Swiss Football League mit 16:4 Stimmen der Wiedereinführung der Barrage zu, nachdem sie dies ein Jahr davor noch deutlich abgelehnt hatte. Im Frühling 2019 wird es erstmals seit sieben Jahren wieder zum Stechen zwischen dem Zweiten der Challenge League und dem Neunten der Super League kommen.

Der Sinneswandel hatte auch damit zu tun, dass der Challenge League die Spannung in der zweiten Saisonhälfte komplett fehlte und es zum vierten Mal in Folge keinen sportlichen Absteiger gab. Neuchâtel Xamax zog spätestens ab Februar an der Spitze einsam seine Kreise. Bereits Anfang Januar hatte der FC Wohlen bekanntgegeben, nach 16 Jahren sein Team aus dem Profifussball zurückzuziehen.

Mit der Wiederaufnahme des Auf-/Abstiegsplayoffs in den Kalender sollen also Spannung und Ausgeglichenheit in die Challenge League zurückkehren. "Dadurch, dass die Barrage wieder eingeführt wurde, wittern viele Vereine eine Aufstiegschance", sagte Rapperswil-Jonas Trainer Urs Meier der "Südostschweiz". "Es dürfte ein dichtes Gedränge um die ersten zwei Ränge geben." Gleichwohl werden auch krasse Kontraste zu sehen sein, erstmals sogleich im Auftaktspiel am Freitagabend.

Das Duell zwischen Lausanne-Sport und Kriens ist auf sportlicher und wirtschaftlicher Ebene ein sehr ungleiches. Der Absteiger aus der Super League operiert dank grosszügiger Unterstützung des neuen Besitzers und Investors (Ineos) mit einem Budget von 12 bis 15 Millionen Franken. Die Waadtländer und ihr ehrgeiziger neuer Trainer Giorgio Contini hegen klare Ambitionen. "Wir werden eine Mannschaft auf Super-League-Niveau zusammenstellen", sagte der milliardenschwere Präsident David Thompson. "Mit dem Ziel, die Einweihung des neuen Stade de la Tuilière (vorgesehen für 2019) auf höchstem Niveau zu feiern."

Kriens wäre froh, wenn der mit 20 Millionen Franken veranschlagte Umbau des eigenen Stadions planmässig voranschreiten würde. Weil es Verzögerungen gibt, werden die Luzerner, die mit einem Saisonbudget von 1,3 Millionen Franken zu haushalten versuchen, (mindestens) die ersten zwei Heimspiele in der Arena des FC Luzern austragen müssen.

Sportlich geht es darum, mit dem Abstieg möglichst nichts zu tun zu haben. Das gleiche Ziel wie Kriens verfolgen auch Schaffhausen, Rapperswil-Jona, Wil, Winterthur oder der Tessiner Vertreter Chiasso. Denn, wie es Wils Präsident Maurice Weber treffend sagte: "Nach oben ist mit Teams wie Lausanne-Sport, Servette, Vaduz oder Aarau wenig zu holen."

Aus diesem Quartett dürften sich der direkte Aufsteiger und der Barrage-Teilnehmer rekrutieren. Servette will sich nach zwei 3. Rängen mit einem Budget von 5,8 Millionen Franken für die erste Mannschaft und dem neuen Trainer Alain Geiger der Super League weiter annähern. Aarau hat sich beispielsweise mit den Super-League-erfahrenen Marco Schneuwly und Elsad Zverotic (beide von Sion) verstärkt, dazu spielt die geographische Nähe zum FC Basel eine wichtige Rolle. Unter anderem holte der FCA den lange vom FCB beschäftigten Trainer Patrick Rahmen, mittelfristig soll er das Basler Farmteam werden.

Auch Vaduz mit Roland Vrabec, dem mit 16 Monaten im Amt dienstältesten Coach der Liga, strebt eine Topklassierung an. Dazu engagierten die Liechtensteiner zum Beispiel Sandro Wieser, Goalgetter Igor Tadic oder Goalie Andreas Hirzel aus der Organisation des Hamburger SV.

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SDA-ATS