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Bern - Die Schweizer Exporte haben im August im Vorjahresvergleich stark zugelegt. Trotzdem warnt der Bund vor einer Flaute: Denn im Vergleich zum Vormonat stagnierten die Verkäufe der Schweizer Unternehmen ins Ausland zum zweiten Mal in Folge.
Schweizer Unternehmen verkauften im vergangenen August Waren im Wert von 14,4 Mrd. Fr. ins Ausland, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Das ist zwar ein Plus von 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um Teuerung und Arbeitstagezahl - der diesjährige August zählte einen Arbeitstag mehr als der August 2009 - betrug die Zunahme noch 4,6 Prozent.
Trotz der erneuten Zunahme ist aus Sicht der EZV aber die Dynamik im Juli und August "weitgehend verloren" gegangen. Der Grund: Im saisonbereinigten Vergleich zum jeweiligen Vormonat verzeichnete die Zollverwaltung nur noch Exportzunahmen von 0,1 Prozent (August) und 0,2 Prozent (Juli).
Schmuck und Autos eingekauft
Noch deutlich stärker als die Exporte stiegen im August die Importe an: Im Vergleich zum Vorjahr nahm das Volumen um 23,6 Prozent auf 13,9 Mrd. Fr zu. Bereinigt um Teuerung und den zusätzlichen Arbeitstag gab es noch ein Plus von 20,2 Prozent. Im Gegensatz zu den Exporten hat die Steigerung mit einer Zunahme um 10,5 Prozent aber auch im saisonbereinigten Vormonatsvergleich Bestand.
Die starke Zunahme ist laut EZV darauf zurückzuführen, dass sich Unternehmen dank vorteilhaftem Frankenkurs vermehrt mit Energieträgern, Chemie, Metallen und Maschinen aus dem Ausland eindeckten. Besonders stark stiegen die Importe von Konsumgütern an, sie nahmen um fast einen Drittel auf 6,3 Mrd. Fr. zu.
Dank starkem Franken wurden offenbar Schmuck und Bijouterieartikel in grösseren Massen im Ausland gekauft. Die Einfuhren in dieser Sparte stiegen um 760 Mio. Fr. gegenüber dem Vorjahr an. Das entspricht einer Vervierfachung. Die Einfuhr von Autos stieg um fast 20 Prozent.

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SDA-ATS