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Der Wikileaks-Informant Bradley Manning ist zu 35 Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde ausserdem unehrenhaft aus dem US-Militärdienst entlassen.

Das Strafmass verkündete eine US-Militärrichterin dem 25-Jährigen Obergefreiten am Mittwoch in Fort Meade. Die Anklage hatte wegen der Weitergabe von mehr als 700'000 geheimen Informationen an die Enthüllungsplattform Wikileaks 60 Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf eine niedrigere Strafe plädiert, um den Anklagten "nicht seiner Jugend zu berauben".

Richterin Denise Lind hatte Manning im Juli in 20 von 21 Anklagepunkten, darunter Geheimnisverrat und Diebstahl, schuldig gesprochen. Die Richterin im Range eines Obersten sprach ihn jedoch vom Hauptvorwurf der Unterstützung des Feindes frei. Allein dafür hätte ihm im Fall eines Schuldspruchs lebenslange Haft gedroht.

Insgesamt dreieinhalb Jahre werden von der Strafe abgezogen, weil Manning bereits seit Mai 2010 in Untersuchungshaft sitzt und dabei nach Ansicht der Richterin Lind teilweise besonders schwere Bedingungen erleiden musste. Eine Entlassung Mannings aus dem Gefängnis vor Ablauf seiner Strafe ist rechtlich möglich.

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SDA-ATS