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Wenn Basel seinen 9. Meistertitel in Serie anstrebt, tönt dies nach Monotonie. Ein Blick in die Statistiken lässt alles noch klarer erscheinen: Der ohnehin überlegende FCB ist noch dominanter.

Die voraussichtlich von den Young Boys oder eventuell sogar vom Wiederaufsteiger Zürich angeführten Konkurrenten werden den FCB vielleicht nicht am neunten Alleingang in Folge hindern können.

Sie könnten jedoch schon einen Teilerfolg erringen, indem sie die Kluft zur Übermannschaft nicht noch grösser werden lassen. Jedwede Veränderung bedeutet eine Chance. Die Basler werden beweisen müssen, dass sie auch unter den neuen Exponenten Bernhard Burgener (Präsident), Marco Streller (Sportchef) und Raphael Wicky (Trainer) führend sein können.

Die zunehmende Überlegenheit der Basler schlug sich in der vergangenen Saison nicht nur im Rekord von 86 Punkten und im satten Vorsprung von 17 Punkten (auf YB) nieder. Wohl ebenso beeindruckend ist die Tatsache, dass die Basler gegen vier der neun Gegner (Luzern, St. Gallen, Grasshoppers, Lausanne) das Maximum von zwölf Punkten herausholten. Sechs der insgesamt zwölf Punktemaxima seit der Einführung der Super League 2003/04 glückten dem FCB allein in den letzten zwei Saisons.

Es gelingt mittlerweile auch kaum noch einer Mannschaft, innerhalb einer Saison gegen Basel wenigstens aus den Direktbegegnungen die Mehrzahl der Punkte herauszuholen. 2016/17 schafften dies mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage nur die Young Boys.

Drei Siege in einer Saison gegen Basel realisierten seit der Einführung der Super League lediglich je einmal GC und YB. Diese kleinen und, auf eine ganze Saison gesehenen, wenig bedeutenden Erfolge der Gegnerschaft liegen aber schon sieben respektive acht Jahre zurück.

In allen Super-League-Saisons von 2003/04 bis heute versuchten, kumuliert, 126 Mannschaften, dem FCB Paroli zu bieten. Nur sechs von ihnen holten in einer bestimmten Saison aus den Duellen mit Basel mehr als die Hälfte der Punkte heraus. Nur weitere neun brachten es zumindest auf eine ausgeglichene Bilanz.

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SDA-ATS