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Konsum und Investitionen stützen die Wirtschaft der Eurozone. (Archiv)

KEYSTONE/AP/MARTIN MEISSNER

(sda-ats)

Die Wirtschaft in der Euro-Zone hat ihr Wachstumstempo dank kauffreudiger Verbraucher und wieder stärker investierender Unternehmen im zweiten Quartal gehalten.

Das Bruttoinlandsprodukt legte von April bis Juni um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag eine frühere Schätzung bestätigte.

Allerdings ist die weltgrösste Volkswirtschaft USA zuletzt mehr als doppelt so schnell gewachsen: Sie legte im Frühjahr um 1,0 Prozent zu.

Deutschland schnitt mit einem Plus von 0,5 Prozent in Europa überdurchschnittlich gut ab. Die grössten Zuwächse schafften die kleinen Euro-Staaten Malta mit 1,9 Prozent und Estland mit 1,4 Prozent. Frankreich kam dagegen nur auf ein Plus von 0,2 Prozent, ebenso Italien.

Zuletzt zog die Konjunktur in der Euro-Zone leicht an. Der gemeinsame Einkaufsmanager-Index für die Industrie und die Dienstleister kletterte im August um 0,2 auf 54,5 Punkte, wie das Forschungsinstitut IHS Markit diese Woche zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Oberhalb von 50 Zählern signalisiert das Barometer Wachstum.

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