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Ein gutes Jahr nach ihrem Horrorsturz an den Olympischen Spielen in Rio feiert Annemiek van Vleuten den grössten Erfolg ihrer Karriere. Die Niederländerin gewinnt das WM-Zeitfahren der Frauen.

Van Vleuten war im Olympia-Strassenrennen als Führende in einer Abfahrt schwer gestürzt und bewusstlos liegen geblieben. Mit Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und einer schweren Gehirnerschütterung kam sie schliesslich glimpflich davon. An der WM im norwegischen Bergen siegte Van Vleuten mit einem Vorsprung von 12 Sekunden vor ihrer Landsfrau Anna van der Breggen. Van der Breggen war in Rio wenige Minuten nach Van Vleutens Sturz Olympiasiegerin geworden.

Die beiden Schweizerinnen klassierten sich im Mittelfeld. Sowohl die eigentliche Mountainbikerin Ramona Forchini (26./2:47 zurück) als auch die Schweizer Meisterin Marlen Reusser (29./2:58) waren erstmals zu einem WM-Eliterennen gestartet. Die 25-jährige Reusser fährt gar erst seit diesem Jahr Radrennen und war mit ihrem Debüt überhaupt nicht zufrieden. "Ich gehe jetzt weiter trainieren und komme dann wieder", sagte die Bernerin.

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SDA-ATS