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Knapp vier Wochen vor der Weltmeisterschaft treffen sich in Montreux die Weltstars des internationalen Frauenvolleyballs am 33. Volley Masters zur Hauptprobe. Die Schweizerinnen sind Aussenseiter.

Das traditionell sehr stark besetzte Einladungsturnier am Genfersee hat durch einen Terminwechsel im Kalender heuer zusätzlich an Prestige gewonnen. Wegen der im Sommer erstmals durchgeführten Nations League wurde der Anlass vom Weltverband FIVB vom Juni in den September verschoben. Damit findet das Volley Masters 2018 unmittelbar vor der Ende dieses Monats beginnenden WM in Japan statt und bietet einigen Topnationen die Möglichkeit, von Dienstag bis Sonntag ihren Formstand zu prüfen.

Mit Olympiasieger China (Weltnummer 1), Titelverteidiger Brasilien (Nummer 4), Rekordweltmeister Russland (5) und Italien (7) sind gleich vier der besten sieben Teams der Welt am Start. Mit der Türkei (12) und Polen (22) sind zudem zwei Nationen dabei, die kürzlich in der Nations League gross auftrumpfen konnten. Zudem wurde mit Afrikameister Kamerun (18) erstmals auch ein afrikanisches Team eingeladen.

Seit 2013 nehmen - mit einem Jahr (2015) Unterbruch - auch die Schweizerinnen wieder am internationalen Topanlass in Montreux teil. Die Gastgeberinnen, momentan die Nummer 45 der Welt, treten auch in diesem Jahr wieder als Aussenseiter an. Zusammen mit den Polinnen sind die Schweizerinnen im Waadtland die einzigen Nicht-WM-Teilnehmer. In der Vorrunde trifft die Equipe von Nationaltrainer Timo Lippuner in der Gruppe A der Reihe nach auf China, Italien und die Türkei.

Nach der erfolgreich angelaufenen EM-Qualifikation mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen winkt Swiss Volley bald schon eine Endrunden-Teilnahme; die erste aus sportlicher Sicht, nachdem man 2013 als Gastgeber für die EM gesetzt war. Aus den verbleibenden Partien gegen den Gruppenersten Kroatien und zum Abschluss daheim gegen Österreich benötigt die Schweiz im Januar noch einen Punkt.

Für Lippuners Auswahl gilt es nun den Schwung aus der EM-Qualifikation mitzunehmen und die Fortschritte der letzten Wochen auch auf internationalem Topniveau zu beweisen. Die Spiele in Montreux bieten den Schweizerinnen beste Gelegenheit, um von den Topnationen weiter zu lernen.

Im Vergleich zu den EM-Qualifikationsspielen im August musste Lippuner eine Änderung in seinem 14er-Kader vornehmen. Zuspielerin Olivia Wassner, eine der Entdeckungen der letzten Wochen, kehrte in die USA zurück, um dort an der American University in Washington ihr Studium wieder aufzunehmen. Anstelle der 19 Jahre alten Luzernerin rückte am Pass Annalea Maeder ins Team nach. Die erst 16-Jährige spielte in der vergangenen Saison in der NLA bei Köniz und wechselte auf die in sechs Wochen beginnende Meisterschaft zu Aesch-Pfeffingen.

Aus den beiden Vierergruppen qualifizieren sich jeweils zwei Nationen für die Halbfinals vom Samstag. In der Favoritenrolle auf den prestigeträchtigen Turniersieg treten wie im Vorjahr die Chinesinnen und die Brasilianerinnen an.

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SDA-ATS