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Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft muss beim Yellow Cup und in der WM-Qualifikation im Januar gegen Estland und Bosnien-Herzegowina nicht ganz unerwartet ohne Andy Schmid auskommen.

Mit dem Timeout Schmids musste der Verband rechnen, seit Ende August durchgesickert war, dass der 34-jährige Ausnahmespieler der Rhein-Neckar Löwen seine Planung vermehrt auf sein beträchtliches Klubpensum ausrichten wird. "Die Belastung ist extrem hoch", sagte der Captain des deutschen Meisters zwei Tage vor dem nächsten Topspiel gegen Verfolger Flensburg-Handewitt zur Nachrichtenagentur sda.

In den letzten dreieinhalb Monaten bestritt er mit den Löwen in drei Wettbewerben 30 Partien - im November hatte Schmid neunmal in Serie auswärts anzutreten. Sein Stellenwert in der Mannheimer Equipe ist enorm. Der vierfache MVP und aktuell zweitbeste Torschütze der weltbesten Handball-Liga wird nahezu in jeder Begegnung forciert.

Sein vorläufiger Verzicht sei mit dem Schweizer Verband (SHV) im Detail abgesprochen, betont der Mittelmann. "Die Mannschaft muss die nächsten Entwicklungsschritte ohne mich machen." Mit einer Änderung der für die verjüngte Schweizer Equipe ungünstigen Konstellation ist in den nächsten zwei Jahren nicht zu rechnen; Schmids Vertrag in Deutschland endet erst 2020.

Für den knapp dreiwöchigen Zusammenzug hat der Schweizer Nationaltrainer Michael Suter 18 Akteure nominiert. Je fünf Spieler sind bei den NLA-Top-Teams Wacker Thun und Kadetten Schaffhausen engagiert. Lediglich Keeper Nikola Portner (Montpellier) und der Abwehrspezialist Samuel Röthlisberger (TVB Stuttgart) verdienen ihr Geld im Ausland.

Estland und Bosnien-Herzegowina, die nach zwei Spieltagen in der WM-Kampagne in der Gruppe 6 mit je zwei Punkten vor der SHV-Auswahl klassiert sind, können auf markant mehr Professionals mit internationalem Erfahrungsschatz zurückgreifen. Zehn bosnische Vertreter spielen in Ungarn, Deutschland, Frankreich und Polen; bei den Esten haben fünf von zehn Ausland-Profis in deutschen Ligen unterschrieben.

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SDA-ATS