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Wo bleibt nach Steuern, Abgaben und Wohnkosten am meisten vom Einkommen übrig? In einer Studie der Grossbank Credit Suisse schwingt der Kanton Uri oben aus. Auch Glarus konnte den bisherigen Spitzenreiter Appenzell-Innerrhoden überholen.

Urner Mittelstandshaushalte profitierten seit 2009 von einer deutlich reduzierten Steuerbelastung bei vergleichsweise geringen Wohnkosten, erläuterte die CS am Dienstag.

Die finanzielle Wohnattraktivität hange aber nicht nur von der Steuerbelastung ab, sondern auch von weiteren Abgaben wie Krankenkassenprämien, Mieten oder Immobilienpreisen.

Leben in den Agglomerationen günstiger

Deutlich unterdurchschnittlich ist das frei verfügbare Einkommen in den städtisch geprägten Kantonen Genf, Basel-Stadt, Waadt, Basel-Landschaft und Zürich. Gründe sind hohe Mieten und Immobilienpreise und insbesondere in der Westschweiz hohe obligatorische Abgaben.

Trotz höherer Kosten für das Pendeln lebe es sich in Agglomerationen deutlich günstiger als in den Zentren. Bereits bei kleinräumigen Wohnortswechseln etwa in suburbane Gemeinden lassen sich laut den CS-Experten teils erhebliche Einsparungen erzielen.

Die Pendelkosten haben sie wegen der bedeutenden innerkantonalen Unterschiede nicht in die Rangliste der verfügbaren Einkommen nach Kantonen eingerechnet. Angaben nach Gemeinden liefert die Credit Suisse auf Bestellung (www.credit-suisse.com/research).

Keine Liste der Gemeinden

Eine Rangliste der attraktivsten Gemeinden erstellte die Autoren nicht, da kein Standortwettbewerb etwa zwischen dem attraktiven Muotathal SZ und der Stadt Genf mit hohen obligatorischen Abgaben bestehe.

Finanzielle Faktoren seien für die Wahl des Wohnortes wichtig. Eine Rolle spielen aber auch Wohnlage und Infrastruktur, Verfügbarkeit passender Wohnobjekte und emotionale Kriterien sowie persönliche Vernetzung, wie die CS festhält.

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SDA-ATS