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Der Wohnungsbau in der Schweiz bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Im vierten Quartal des vergangenen Jahres wurden landesweit 12'430 Wohnungen fertig gestellt. Das sind 12 Prozent mehr als im in derselben Periode im Jahr davor.

Höher als vor einem Jahr war Ende 2010 auch die Zahl der Wohnungen, die sich noch im Bau befanden. Sie stieg um 10 Prozent auf 67'030 Wohnungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

Übers ganze Jahr 2010 wurden in der Schweiz 40'700 Wohnungen fertig gebaut, 5 Prozent mehr als 2009. Neue Wohnungen bezogen werden konnten dabei vor allem in Gemeinden mit weniger als 10'000 Einwohnern. In den grösseren Gemeinden wurde dagegen weniger gebaut als im Jahr zuvor, was gemäss BFS namentlich auf einen Rückgang der Wohnbautätigkeit in den Agglomerationen Bern, Zürich und Basel zurückzuführen ist.

Dass der Bauboom auch mittelfristig auf gleich hohem Niveau anhält, ist anhand der vierteljährlich erhobenen Baustatistik nicht klar erkennbar. So wurden in den letzten drei Monaten des Jahres 2010 weniger Baubewilligungen erteilt als 2009.

Die Zahl der Bewilligungen sank um 12 Prozent oder 1540 Wohnungen auf 11'650. Übers ganze vergangene Jahr gesehen sank die Zahl der Bewilligungen um 1 Prozent. Besonders markant fiel der Rückgang der Baubewilligungen laut BFS in mittelgrossen und grossen Gemeinden aus. Ausnahme davon bildet die Agglomeration Basel.

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SDA-ATS