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Xhaka zentrale Figur bei Gladbachs Out

In einem dramatischen Spiel scheitert Borussia Mönchengladbach in den Sechzehntelfinals der Europa League am FC Sevilla. Nach dem 0:1 im Hinspiel verliert Gladbach daheim gegen die Spanier 2:3.

Granit Xhaka nahm in diesem aufwühlenden Match die zentrale Rolle ein - im Guten wie im Üblen. Der vom Sicherheitsspieler zum dynamischen Reisser gereifte Schweizer Internationale war lange an praktisch allen guten Angriffen der Mannschaft von Trainer Lucien Favre beteiligt. Das neue Hoffnung gebende 1:1 nach 19 Minuten erzielte er selber, mit etwas Glück unter dem Körper des gegnerischen Goalies Sergio Rico hindurch. Nur sieben Minuten später leitete er mit einem Fehler am gegnerischen Strafraum den Konter ein, der zum 1:2 führte und die Aufgabe der Gladbacher wegen der Auswärtstore-Regel noch schwieriger machte.

Die letzte Notiz, die man vom Basler nahm, war dann jedoch wieder eine unerfreuliche. Bereits verwarnt, leistete sich Xhaka einen kaum verzeihlichen Lapsus, als er nach 69 Minuten einen gegnerischen Spieler an der Seitenlinie, sogar leicht ausserhalb des Spielfeldes, in die Wade trat. Der kroatische Schiedsrichter Strahonja hatte keine andere Wahl, als Xhaka mit Gelbrot vom Platz zu schicken.

Der zuletzt in der Meisterschaft geschonte Xherdan Shaqiri kam für Inter Mailand im Rückspiel gegen Celtic Glasgow erwartungsgemäss über die ganze Zeit zum Einsatz. Nach dem 3:3 in Schottland mussten die Interisti lange um das Weiterkommen bangen. Der Kolumbianer Fredy Guarin erlöste sie mit dem 1:0 nach 88 Minuten.

Trotz des grossen finanziellen Aufwands gelingt es dem Ambitionen für die Champions League hegenden Salzburg weiterhin nicht, in europäischen Wettbewerben Glanzpunkte zu setzen. Auch im unteren Wettbewerb, der Europa League, ist das Out früh gekommen. Salzburg, bei dem der frühere YB-Verteidiger Christian Schwegler durchspielte, verlor daheim gegen Villarreal 1:3 und schieden mit dem Gesamtscore von 2:5 aus.

Die AS Roma ist nach einem Spielunterbruch doch noch in die Achtelfinals eingezogen. Die Partie der Italiener bei Feyenoord Rotterdam musste in der zweiten Halbzeit unterbrochen werden, nachdem holländische Fans Gegenstände auf das Spielfeld geworfen hatten. Die Zuschauer hatten gegen den Platzverweis des Rotterdamers Mitchell de Vrede protestiert. Nach der Fortsetzung der Partie erzielte Gervinho den 2:1-Siegtreffer für Rom, der das Weiterkommen nach dem 1:1 im Hinspiel sicherte. Der Offensivmann von der Elfenbeinküste war in der ersten Halbzeit mit einer aufblasbaren Plastikbanane beworfen worden.

Europa League. Sechzehntel-Finals. Rückspiele: DYNAMO MOSKAU - Anderlecht 3:1; Hinspiel: 0:0. ZENIT ST. PETERSBURG - PSV Eindhoven 3:0; 1:0. BESIKTAS ISTANBUL - Liverpool 1:0 n.V.; 0:1. Besiktas 5:4-Sieger nach Penaltyschiessen. Borussia Mönchengladbach - FC SEVILLA 2:3; 0:1. DYNAMO KIEW - Guingamp 3:1; 1:2. FIORENTINA - Tottenham Hotspur 2:0; 1:1. INTER MAILAND - Celtic Glasgow 1:0; 3:3. Salzburg - VILLARREAL 1:3; 1:2. BRÜGGE - Aalborg 3:0; 3:1. Olympiakos Piräus - DNJEPR DNJEPROPETROWSK 2:2; 0:2. NAPOLI - Trabzonspor 1:0; 4:0. Athletic Bilbao - TORINO 2:3; 2:2. Sporting Lissabon - WOLFSBURG 0:0; 0:2. Feyenoord Rotterdam - AS ROMA 1:2; 1:1. Legia Warschau - AJAX AMSTERDAM 0:3; 0:1.

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