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Die Young Boys bleiben in der Super League aktuell das Mass der Dinge. Im Spitzenspiel fertigt der Leader den bislang ersten Verfolger St. Gallen gleich mit 6:1 ab.

Mit dem höchsten Erfolg seit einem 7:2 gegen Lausanne im August 2016 bauten die Young Boys ihren Vorsprung auf sechs und mehr Punkte aus. Die Berner profitierten davon, dass der Gegner nach dem dritten Gegentor in seine Einzelteile zerfiel. St. Gallen leistete im Sprachsinn keine Gegenwehr mehr, die Tore vom 4:1 zum 6:1 in der 76. Minute schoss YB innert einer Viertelstunde.

Der St. Galler Matchplan geriet bereits nach 158 Sekunden völlig durcheinander. Erstmals in die Defensive gedrängt und mit dem ersten Torschuss geriet der Herausforderer der Young Boys bereits in Rückstand. Zwei Akteure boten Roger Assalé Begleitschutz, der Ivorer dribbelte, legte sich den Ball zurecht und zirkelte ihn ins Tor. Für den Ivorer, zu Saisonbeginn als "Chancentod" verschrien, war es der vierte Meisterschaftstreffer in Serie.

Auch die Vorgabe von Trainer Giorgio Contini, die Young Boys wie beim 2:2 im Hinspiel zu langen Bällen zu zwingen, ging nie auf. Die Pace gab trotz anfänglich mehr Ballbesitz des FCSG das Heimteam vor. YB erspielte sich in regelmässigen Abständen Torchancen, vergab diese aber vor der Pause, wie im Fall von Christian Fassnacht, teils grobfahrlässig. Das rächte sich aber darum nicht, weil YB nach 66 Sekunden der zweiten Halbzeit das längst fällige 2:0 erzielte.

Contini ereiferte sich furchtbar, weil Assalé der Ball nach einem Corner an die Hand gesprungen sein soll und Kevin Mbabu die Berner Führung ausbaute. Es war nicht die erste Szene mit Beteiligung des zweifachen Torschützen, die für Diskussionen sorgte. Kurz vor der Pause hatte Assalé, der kurz nach dem St. Galler Anschlusstreffer wiederum ohne Gegenwehr das 3:1 erzielte (55.), in Erwartung eines Einwurfs Alain Wiss mit dem Handrücken im Gesicht getroffen. Die Meinungen, ob es eine Tätlichkeit war oder nicht, gingen auseinander.

Spätestens das fünfte Saisontor des Stürmers entschied den Spitzenkampf, der aufgrund des ziemlich einseitigen Spielverlaufs eigentlich ohnehin keiner war. YB hätte das Kräftemessen zwischen dem Leader und dem vor der 10. Runde zweitklassierten Team noch wesentlich deutlicher für sich entscheiden können. Das war für das davor vier Spiele ungeschlagene St. Gallen, das die höchste Niederlage seit dem denkwürdigen 0:7 gegen Basel im April 2016 unter Joe Zinnbauer kassierte, die bitterste Erkenntnis des Nachmittags.

Telegramm:

Young Boys - St. Gallen 6:1 (1:0)

20'098 Zuschauer. - SR San. - Tore: 3. Assalé (Sanogo) 1:0. 47. Mbabu 2:0. 53. Aleksic (Foulpenalty) 2:1. 55. Assalé 3:1. 61. Nsame (Mbabu) 4:1. 71. Nuhu (Sow) 5:1. 76. Fassnacht (Assalé) 6:1.

Young Boys: Von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Lotomba; Fassnacht, Sow (78. Aebischer), Sanogo, Sulejmani (84. Schick); Nsame (72. Moumi Ngamaleu), Assalé.

St. Gallen: Lopar; Koch, Haggui, Hefti, Lüchinger (64. Wittwer); Aleksic (59. Tafer), Wiss, Kukuruzovic, Aratore; Buess, Albian Ajeti (78. Taipi).

Bemerkungen: Young Boys ohne Benito, Bertone, Hoarau und Seferi, St. Gallen ohne Adonis Ajeti, Barnetta, Toko und Tschernegg (alle verletzt). Verwarnungen: 12. Sow (Unsportlichkeit). 42. Assalé. 50. Koch. 53. Mbabu. 63. Lüchinger. 78. Sanogo (alle wegen Fouls).

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SDA-ATS