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Ein Tor per Weitschuss von Yoric Ravet und ein Freistosstreffer von Miralem Sulejmani entscheiden den ersten Schlagermatch der Super-League-Saison in Bern zum 2:0 für YB und gegen Meister Basel.

Allein der Torschütze des vorentscheidenden 1:0 könnte einen Hinweis dafür liefern, dass die anbrechende Meisterschaft etwas anders verlaufen könnte als die letzte, spannungslose. Yoric Ravet war seit seinem Wechsel von den Grasshoppers nach Bern nicht der Serientorschütze, der er hätte sein sollen. Dafür entwickelte sich der Franzose zum mit Abstand besten Vorbereiter in der Mannschaft der Young Boys. Am Samstag nun liess Ravet in der 58. Minuten nach einem längeren Lauf einen ebenso harten wie platzierten Schuss von der Strafraumgrenze vom Stapel, wie ihn kein Goalgetter besser und schöner ausführen könnte.

Die Berner, die in der vergangenen Saison gegen Basel beide Heimspiele gewonnen und im Gesamten die Mehrzahl der Punkte geholt hatten, verdienten sich den neuerlichen Sieg auf der ganzen Linie. Nachdem die erste Offensive der Basler nach gut 20 Minuten verebbt war, erarbeiteten sich die Spieler von Trainer Adi Hütter die zweit-, die dritt- und die viertbeste Möglichkeit des Spiels. Dabei verpassten Roger Assalé und zweimal der grossartig aufspielende Miralem Sulejmani mit knapp verzogenen Schüssen respektive Direktabnahmen sicher scheinende Tore - die sogar zu einem Kantersieg hätten führen können.

Erst nach 80 Minuten erlangten die über 31'000 Zuschauer im ausverkauften Stade de Suisse Gewissheit, wie die Punkte verteilt werden würden. Sulejmani, der wohl beste Mann auf dem Platz, zirkelte einen Freistoss via Unterkante der Latte ins Tor.

Und wie hat sich David von Ballmoos, der von Winterthur zurückgeholten jungen Goalie der Young Boys, in seinem ersten Ernstkampf in der höchsten Schweizer Liga geschlagen? Man kann es nicht beurteilen. Der Emmentaler musste in der ersten Halbzeit einen zentralen Schuss blocken. Alle übrigen Interventionen des Nachfolgers von Yvon Mvogo waren Routine.

Die Trainer Adi Hütter und Raphael Wicky können zu Beginn der Saison aus dem Vollen schöpfen. Beide konnten Spieler nicht aufs Matchblatt nehmen, die in jeder anderen Mannschaft der Super League vermutlich in der Startformation stünden. Bei YB mussten sich Alexander Gerndt und Sven Joss nicht umziehen, bei Basel Alexander Fransson und Adama Traoré.

Young Boys - Basel 2:0 (0:0)

31'120 Zuschauer (ausverkauft). - SR Klossner. - Tore: 58. Ravet (Benito) 1:0. 80. Sulejmani (Freistoss) 2:0.

Young Boys: von Ballmoos; Mbabu, Nuhu, von Bergen, Benito; Ravet (75. Fassnacht), Aebischer (59. Sow), Sanogo, Sulejmani (83. Schick); Hoarau, Assalé.

Basel: Vaclik; Lang, Suchy, Akanji, Riveros (68. Balanta); Xhaka, Zuffi; Elyounoussi (68. Bua), Delgado (81. Kutesa), Steffen; van Wolfswinkel.

Bemerkungen: Young Boys ohne Seferi (verletzt), Gerndt, Nsamé, Joss und Wüthrich (alle nicht im Aufgebot). Basel ohne Manzambi (verletzt), Oberlin (nicht qualifiziert), Traoré, Fransson und Gaber (alle nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 4. Delgado (Foul), 16. Hoarau (Foul), 32. Elyounoussi (Foul), 45. Suchy (Foul), 57. Sanogo (Foul), 61. Lang (Foul), 91. Steffen (Foul).

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SDA-ATS