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Die Young Boys marschieren unbeirrt dem ersten Titel seit 31 Jahren entgegen. In Lugano überspringt der Leader ein heikle Hürde nicht ohne Mühe, aber letztlich doch klar und siegt 4:2.

Vielleicht hätte sich der Nachmittag anders entwickelt, wäre nicht Luganos Keeper David Da Costa wenige Minuten nach der Führung seines Teams (Bottani/5.) ein kapitaler Fehler unterlaufen. Der Zürcher liess eine Flanke von Miralem Sulejmani durch die Hände gleiten und ermöglichte Jean-Pierre Nsame am hinteren Pfosten aus kurzer Distanz den Ausgleich mittels Kopfball.

Das schnelle 1:1 brachte die Young Boys in die Spur zurück, umso mehr als Roger Assalé nach einem weiteren Fehler in Luganos Defensive nach einer halben Stunde das letztlich vorentscheidende 2:1-Führungstor gelang. Der Stürmer traf aus der Drehung mit einem leicht abgefälschten Schuss aus zehn Metern.

Die weiteren Tore für YB erzielten die eingewechselten Thorsten Schick und Leonardo Bertone in der Schlussphase. Es waren am Ende etwas gar viele Treffer der Berner für eine Leistung, die bestimmt nicht zu den besten in dieser bis anhin so erfolgreichen Saison zu zählen ist.

Der fünfte Sieg in Folge muss den Bernern die Gewissheit geben, auf dem Weg zu sein, der zum Titel führt. Denn es sind drei Punkte, welche unterstreichen, dass YB zum Spitzenteam gereift ist, das bereit ist für den grossen Erfolg: Die Young Boys gewinnen, auch wenn sie nicht überragend spielen (wie das schon vor einer Woche beim 1:0 im Heimspiel gegen Sion der Fall gewesen war). Die Young Boys gewinnen (und schiessen vier Tore), auch wenn Stürmerstar Guillaume Hoarau (6 Tore in 4 Spielen in der Rückrunde) nur auf der Bank sitzt. Und die Young Boys gewinnen, auch wenn die Gefahr besteht, dass die Konzentration leidet, weil es fünf Tage nach dem Cup-Halbfinal gegen Basel ins eher stimmungslose Cornaredo in Lugano geht.

Lugano kassierte zwar die zweite Niederlage in Folge, doch das Team von Pierluigi Tami enttäuschte gegen den Leader nicht. Es spielte aggressiv und gefiel insbesondere mit dem gut harmonierenden Sturmduo Alexander Gerndt und Mattia Bottani. Lugano forderte YB bis zuletzt und hätte in der ersten Viertelstunde nach der Pause den Ausgleich zum 2:2 durchaus verdient. Doch einmal fing YB-Abwehrchef Steve von Bergen einen Schuss von Gerndt noch ab (47.), dann parierte Goalie Marco Wölfli den Abschluss von Bottani (60.).

Telegramm:

Lugano - Young Boys 2:4 (1:2). - 4021 Zuschauer. - SR Fähndrich. - Tore: 5. Bottani (Gerndt) 1:0. 10. Nsamé (Sulejmani) 1:1. 30. Assalé (Nsamé) 1:2. 79. Schick (Nsamé) 1:3. 86. Janko (Carlinhos) 2:3. 90. Bertone (Assalé) 2:4.

Lugano: Da Costa; Rouiller, Sulmoni, Golemic, Amuzie; Sabbatini, Ledesma (86. Mihajlovic), Mariani; Crnigoj (69. Janko), Gerndt, Bottani (80. Carlinhos).

Young Boys: Wölfli; Mbabu, Nuhu, Von Bergen, Benito; Fassnacht (64. Ngamaleu), Sanogo, Sow, Sulejmani (76. Schick); Assalé, Nsamé (79. Bertone).

Bemerkungen: Lugano ohne Vecsei (gesperrt) sowie Daprelà, Piccinocchi und Guidotti (alle verletzt), Young Boys ohne Von Ballmoos (verletzt). Verwarnungen: 18. Sanogo (Foul). 40. Mbabu (Foul). 43. Von Bergen (Foul). 45. Mariani (Foul). 72. Benito (Foul). 77. Ledesma (Foul). 89. Sabbatini (Foul). 92. Golemic (Foul).

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