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YB strebt am Donnerstag in Albanien bei Skenderbeu den ersten Auswärtssieg in der Europa League seit drei Jahren an. Lugano bestreitet gegen FCS Bukarest in Luzern das erste Heimspiel seit 2002.

Die Young Boys sind am Mittwoch mit breiter Brust nach Albanien gereist. Seit über einem Monat und sechs Partien haben die Berner nicht mehr verloren. Und selbst wenn die Mannschaft nicht ihr bestes Niveau abrufen konnte, fand sie zuletzt Mittel, das Resultat positiv zu gestalten, wie etwa am Wochenende beim 1:0-Sieg in Sitten. "Es muss nicht immer in Schönheit glänzen", meinte Trainer Adi Hütter.

Auch der Auftakt in die Europa-League-Gruppenphase vor zwei Wochen war keine Meisterleistung von YB, aber sie reichte doch für einen Punkt gegen Partizan Belgrad. Es ist ein Anfang hin zum Ziel, zum dritten Mal die Gruppenphase zu überstehen. Dafür wird YB mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Tabelle Skenderbeu hinter sich lassen müssen, das vermeintlich schwächste Team der Gruppe B, das am ersten Spieltag bei Dynamo Kiew nach einer Pausenführung mit 1:3 verlor.

Die Young Boys flogen am Mittwoch von Bern-Belp nach Tirana und fuhren dann weiter Richtung Elbasan, wo das eigentlich in Korça beheimatete Skenderbeu seine internationalen Spiele austrägt. Nicht mit von der Reise waren neben Guillaume Hoarau, Loris Benito, Leonardo Bertone und dem wohl bis Ende Jahr ausfallende Taulant Seferi auch Linksverteidiger Jordan Lotomba. Der frühere Lausanner fehlt wegen einer Prellung am Knie. Weil mit Benito eben auch der zweite in dieser Saison eingesetzte Linksverteidiger nicht zur Verfügung steht, wird Hütter sich was einfallen lassen müssen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass der Österreicher dem einen oder anderen Leistungsträger eine Verschnaufpause gewährt.

Trotz den kleinen personellen Nöten geht YB als Favorit in die Partie. Noch nie hat sich ein albanisches Team gegen einen Schweizer Konkurrenten durchgesetzt. Und Skenderbeu konnte in seiner Vereinsgeschichte im Europacup noch nie richtig brillieren. Das eindrücklichste Resultat gelang dem siebenfachen Meister vor zwei Jahren, bei der erstmaligen Gruppenphasen-Teilnahme, als er Sporting Lissabon daheim mit 3:0 schlug. Ansonsten kam Skenderbeu nur in der Qualifikation zu Europacup-Siegen. Für YB scheint die Gelegenheit ideal, international wieder einmal auswärts zu gewinnen. Letztmals gelang das vor drei Jahren und zehn Spielen.

Luganos kostspieliger 20. Auftritt

Der FC Lugano wird erstmals seit 15 Jahren im Europacup wieder ein Heimspiel bestreiten, allerdings in Luzern. Die Kulisse dürfte bescheiden werden, weil der Gegner mit FCS Bukarest, dem früheren Steaua Bukarest, nicht sehr attraktiv ist und die Tessiner in den letzten Wochen keine Werbung in eigener Sache machten. In den vergangenen fünf Spielen gab es vier Niederlagen, darunter jene am ersten Europa-League-Spieltag vor zwei Wochen bei Hapoel Be'er Sheva. Präsident Angelo Renzetti hat von seinem Trainer Pierluigi Tami angesichts der enttäuschenden Resultate einen Systemwechsel verlangt.

FCS Bukarest kommt als Zweiter der rumänischen Meisterschaft nach Luzern. Seit zwei Jahren ist der dem Politiker und Unternehmer Gigi Becali gehörende Klub national wieder führend. Die grossen internationalen Erfolge liegen aber weit zurück. 1986 gewann Steaua den Meistercup und stand drei Jahre später nochmals im Final. Am Donnerstagabend bestreiten die Rumänen ihr 309. Europacup-Spiel. Für den FC Lugano wird es erst der 20. internationale Einsatz. Diesen lässt sich der Super-League-Vertreter einiges kosten: Für die drei Gastspiele in Luzern in der Gruppenphase gegen FCS Bukarest, Hapoel Be'er Sheva und Viktoria Pilsen muss er einen hohen sechsstelligen Betrag aufbringen.

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SDA-ATS