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Schwimmen - Katie Ledecky sorgt am dritten WM-Finalabend in Barcelona über 1500 m Crawl für einen bemerkenswerten Weltrekord. Die Amerikanerin bleibt in 15:36,53 um über sechs Sekunden unter der alten Bestmarke.
Ledecky, die erst 16 Jahre alt ist, lieferte sich mit der gleich auf der Bahn neben ihr schwimmenden Lotte Friis einen harten Zweikampf. Erst auf den letzten 200 m zog die 800-m-Olympiasiegerin von London an der neun Jahre älteren Dänin vorbei. Friis blieb in 15:38,88 ebenfalls unter der sechsjährigen Rekordmarke der Amerikanerin Kate Ziegler. Für Ledecky war es der zweite WM-Triumph nach demjenigen am Sonntag über 400 m Crawl, als sie als erste Schwimmerin in einem textilen Anzug unter vier Minuten geblieben war.
Ledeckys Weltrekord ist der bisher zweite in der katalanischen Hauptstadt. Am Montag war dies im Halbfinal über 100 m Brust mit Ruta Meilutyte ebenfalls einer erst 16-Jährigen gelungen. Die Litauerin, bereits Olympiasiegerin über diese Distanz, zeigte sich nervenstark und triumphierte auch in der Entscheidung um Gold. In 1:04,42 blieb Meilutyte nur um sieben Hundertstel über ihrer Marke vom Vortag.
Olympiasieger und Europameister war er schon, nun holte Yannick Agnel in Barcelona auch sein erstes WM-Einzelgold. Über 200 m Crawl setzte er sich schon auf der ersten Bahnlänge an die Spitze und blieb am Schluss fast drei Sekunden unter seiner Zeit vom Halbfinal. Im Final schlug der 21-jährige Franzose in der Jahresweltbestleistung von 1:44,20 an, womit er die Konkurrenz um 1,12 Sekunden und mehr distanzierte.
Wie Agnel, der am Sonntag schon mit der französischen 4x100-m-Crawlstaffel gewonnen hatte, gab es auch für Missy Franklin das zweite WM-Gold in Barcelona nach demjenigen in der Staffel. Über 100 m Rücken triumphierte die 18-jährige Amerikanerin wie vor Jahresfrist in London vor der Australierin Emily Seebohm und der Japanerin Aya Terakawa. Für das dritte US-Gold am Dienstagabend sorgte Matt Grevers. Der 28-jährige Amerikaner hatte schon in London über 100 m Rücken gesiegt.

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SDA-ATS